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Polizei-News Delmenhorst, 04.01.26: Autobahnpolizei Ahlhorn - Witterungsbedingte Verkehrsunfälle auf den Autobahnen

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Jens Büttner

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In der Zeit von Samstag, 03. Januar 2026, 07:00 Uhr bis zum Sonntag, 04. Januar 2026, 07:00 Uhr ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Ahlhorn insgesamt 13 Verkehrsunfälle, deren Ursache eine nicht angepasste Fahrweise auf Grund der Witterungs- und Straßenverhältnisse war.

Von diesen Unfällen ereigneten sich zehn Verkehrsunfälle auf der A 1, zwei auf der Autobahn 29 und ein Unfall auf der B 75. Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf ca. 125.000 Euro Schaden geschätzt. Bei den Unfällen, bei den in fast allen Fällen Pkw in Schleudern gerieten und dann im weiteren Verlauf mit den Mittelschutz- oder der Außenschutzplanken kollidierten wurden keine Personen verletzt. Es blieb glücklicherweise bei Blechschäden.

Am Samstag, 03. Januar 2026, gegen 15:20 Uhr, war ein 33-jähriger Mann aus Harpstedt mit einem Opel auf der Autobahn 1 in Richtung Hamburg unterwegs. Auf winterglatter Fahrbahn geriet er mit dem Auto ins Schleudern und kam nach zwei Zusammenstößen mit der mittleren Schutzplanke auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Nach der Bergung des Fahrzeugs musste der linke Fahrstreifen, der mittlerweile komplett mit Schnee bedeckt war, geräumt werden. Für die Dauer von ungefähr zwei Stunden war der Überholfahrstreifen gesperrt. Besondere Erwähnung müssen zwei Ersthelferinnen finden, die die Unfallstelle vorbildlich absicherten und sich um den 33-Jährigen, seine 30-jährige Beifahrerin und deren einjährigen Sohn kümmerten. Sie fuhren später mit der Kleinfamilie sogar in ein nahegelegenes Krankenhaus, um das Kleinkind medizinisch untersuchen lassen zu können.

Am Sonntagmorgen, gegen 01:30 Uhr, geriet auf der Autobahn 1 kurz vor der Anschlussstelle Vechta in Fahrtrichtung Osnabrück ein Lkw mit seinem Anhänger in Folge nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und kollidierte zuerst mit der Mittelschutzplanke und dann der Außenschutzplanke. Danach war das Gespann, an dem Schäden in Höhe von ungefähr 40.000 Euro entstanden, nicht mehr fahrbereit und blockierte die Fahrbahn in Teilen. Der Verkehr konnte aber an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Der 61 Jahre alte Fahrer aus dem Kreis Steinfurt blieb unverletzt. Gegen 04:00 Uhr war die Bergung des Gespanns abgeschlossen und die Autobahn war wieder auf allen Fahrstreifen befahrbar.

Da für die nächsten Tage ähnliches Wetter vorhergesagt wird, weist die Polizei nochmals darauf hin, die Fahrweise den Witterungs- und Straßenzuständen anzupassen und entsprechend achtsam und vorsichtig zu fahren.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Delmenhorst vom 04.01.2026 gegen 09:58 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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