Polizei-News Neunkirchen, 02.01.26: Brand an Christuskirche - Wenig Feuer, aber viel Rauch
Feuerwehr für das Presseportal Bild: Adobe Stock / MAK
Erstellt von Team Datenjournalismus
02.01.2026 11.10
Ein Brand an der evangelischen Christuskirche beschäftigte die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen am frühen Freitagmorgen, 2. Januar mehrere Stunden lang. Obwohl es sich nur um einen vergleichsweise kleinen Brand im Außenbereich der Kirche handelte, entstanden große Mengen Rauch. Ein Teil des Rauches drang in den Innenraum der Christuskirche ein und breitete sich dort aus. Während der Brand selbst schnell gelöscht war, benötigten die Feuerwehrleute viel Zeit und Geduld um das große Kirchengebäude zu entrauchen.
Der Einsatz der Neunkircher Wehr begann um 6 Uhr in der Früh, als über den Notruf ein Brand an der Christuskirche zwischen Hüttenbergstraße und Unterem Markt gemeldet wurde. Am großen Hauptportal zur Hüttenbergstraße brannte ein Teil der massiven Holztür. Eine zweite Brandstelle an der Seite des Gebäudes war bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte von selbst wieder erloschen.
Noch vor der Feuerwehr traf ein Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) an der markanten Kirche im Neunkircher Stadtzentrum ein. Die Besatzung des Rettungswagens wartete nicht das Eintreffen der Feuerwehr ab, sondern schritt mit einem Feuerlöscher selbst zur tat. Durch den schnellen Löschangriff der Rettungsdienstmitarbeiter konnte der Brand noch im Entwicklungsstadium gelöscht werden. Durch die Feuerwehr wurde die Brandstelle im Anschluss kontrolliert und nochmals nachgelöscht, um ein erneutes Entzünden zu verhindern.
Als größte Herausforderung für die Feuerwehrleute entpuppte sich die Entrauchung des großen Kirchengebäudes. Das kleine und noch in der Entwicklung begriffene Feuer hatte dennoch große Mengen Brandrauch produziert. Während ein Teil des Rauches im Freien abzog, drangen nicht unerhebliche Mengen in die Christuskirche ein. Mehrere Räume im Erd- und einem Zwischengeschoss wurden durch das Feuer teils stark verqualmt. Sogar in das hohe Kirchenschiff drang Brandrauch ein. Um den in doppelter Hinsicht schädlichen Brandrauch, der neben Gesundheitsschäden auch Sachschäden anrichten kann, wieder aus der Kirche zu drücken brauchten die Feuerwehrleute am Ende drei spezielle Belüftungsgeräte. Dabei handelt es sich um leistungsstarke Gebläse, die große Luftmengen bewegen und in Gebäuden leichte Überdrücke erzeugen können. Stück für Stück konnten die Feuerwehrleute durch den gezielten Einsatz der Lüfter die Christuskirche wieder rauchfrei machen.
Bis etwa 8:30 Uhr zogen sich die Belüftungsmaßnahmen der Feuerwehr hin. Im Einsatz befand sich der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt. Der ebenfalls alarmierte Löschbezirk Wiebelskirchen konnte früh wieder aus dem Einsatz entlassen werden.
Die Polizei nahm noch am Morgen Ermittlungen zur Brandursache auf.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Kreisfeuerwehrverband Neunkirchen vom 02.01.2026 gegen 10:36 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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