Polizei-News Bremen, 01.01.26: Bilanz zum Jahreswechsel 2025/2026
Feuerwehr für das Presseportal Bild: Adobe Stock / MAK
Erstellt von Team Datenjournalismus
01.01.2026 07.39
Auch in diesem Jahr kam es für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremen und des Stadtbremischen Rettungsdienstes wieder zu dem erwartet hohen Einsatzaufkommen. Im Rahmen der Einsatzplanung wurde im Vorfeld eine Erhöhung der Einsatzkräfte- und Einsatzmittelvorhaltung für den Lösch- und Hilfeleistungsdienst sowie für den Rettungsdienst geplant. Hierzu zählten insbesondere die:
- Einrichtung eines Leitungs- und Koordinierungsstabes
- Erhöhung der Personalstärke in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle
- Indienststellung von zusätzlichen Führungsdiensten der Berufsfeuerwehr
- Indienststellung von zusätzlichen Einheiten der Berufsfeuerwehr
- Einsatzbereitschaft aller 19
Bereits um 07:34 Uhr brannte im Keller eines Jugendzentrums in der Waller Heerstraße in Bremen-Walle eine elektrische Anlage. 10 Bewohner des Jugendzentrums konnten sich vor Eintreffen der Einsatzkräfte selbständig ins Freie retten. Mit zwei Trupps unter Atemschutz wurde der Brand mit einem C-Rohr rasch gelöscht. Aufgrund der Verrauchung waren umfangreiche Lüftungsmaßnahmen erforderlich. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.
Im weiteren Verlauf des Silvestertages kam es immer wieder zu kleineren Einsätzen. Überwiegend handelte es sich um Brände an Mülltonnen oder Containern.
Um 18:33 Uhr brannte es in der Heizungsanlage eines Einfamilienhauses in der Borchshöher Straße in Bremen-Vegesack. Auch dieser Brand konnte durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr schnell gelöscht werden. Nachdem der Keller gelüftet worden ist, konnte das Gebäude wieder an die Bewohner übergeben werden.
Aus bislang unbekannter Ursache ist es dann um 18:45 Uhr zu einem Brand auf einem Balkon im dritten Obergeschoss eine sechsgeschossigen Wohngebäudes in der Konsul-Smidt-Straße in der der Bremer Überseestadt gekommen. Zu Brandbekämpfung wurde jeweils ein Trupp unter Atemschutz im Innenangriff und über eine Drehleiter im Außenangriff eingesetzt. Der Brand blieb auf den Balkon begrenzt. Die angrenzende Wohnung war lediglich leicht verraucht. Auch hier wurden keine Personen verletzt.
Je näher der Jahreswechsel rückte, desto höher war die Zahl der 112-Notrufe, die in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle einliefen. Durch die geplante Aufstockung des Personals konnten diese aber schnell bearbeitet und disponiert werden.
Wie in den vergangenen Jahren waren auch bei diesem Jahreswechsel keine größeren Schadenslagen zu bewältigen. So waren in der Zeit von 18:00 Uhr - 06:00 Uhr rund 400 112-Notrufe zu bearbeiten, mit einem deutlichen Anstieg in der Zeit von 00:00 Uhr bis 02:00 Uhr.
Der Rettungsdienst war in diesem Zeitraum ähnlich belastet wie im Vorjahr. Es mussten 143 Rettungsdiensteinsätze bewältigt werden. Durch unsachgemäße Verwendung von Silvesterfeuerwerk wurden wieder Personen zum Teil erheblich verletzt.
Mit 100 Einsätzen im Lösch- und Hilfeleistungsdienst lag die Anzahl auf dem Niveau des Vorjahres. Hier gab es das für einen Jahreswechsel typische Einsatzspektrum mit brennenden Müllbehältern, PKW-Bränden, Balkon- und Fassadenbränden sowie ausgelöste automatische Brandmeldeanlagen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Feuerwehr Bremen vom 01.01.2026 gegen 07:05 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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