Nicht nur bei Verdauungsproblemen: Diese Trockenfrüchte sind am gesündesten für Ihren Körper
Trockenfrüchte haben jede Menge Eigenschaften, die neben der Verdauung auch andere gesundheitliche Aspekte fördern. Bild: AdobeStock / lisa870
Von news.de-Redakteur Felix Schneider
30.03.2026 09.41
- Trockenfrüchte sind als Snack nicht besonders beliebt
- Dabei haben die kleinen getrockneten Früchte viele Vorteile
- Welche die gesündesten Trockenfrüchte sind, verraten wir Ihnen hier
Mehr Ernährungstipps finden Sie am Ende dieses Beitrags.
Zugegeben: In den vergangenen Jahren sind Trockenfrüchte wieder in Verruf geraten - zu unästhetisch sind die runzligen kleinen Früchte, nicht saftig genug und oftmals auch noch reich an Zucker. Doch eigentlich besitzen Trockenfrüchte allerhand gesunde Eigenschaften, die teils sogar Krebs vorbeugen können. Wir verraten Ihnen, welche Trockenfrüchte besonders gesund sind.
Datteln helfen auch während der Schwangerschaft
Datteln sind nicht nur reich an Ballaststoffen - so wie viele Trockenfrüchte - sondern enthalten zusätzlich jede Menge Kalium und Eisen und besitzen antioxidative Eigenschaften. Somit können sie entzündungshemmend wirken und Zellschäden vorbeugen, unter anderem durch sogenannte phenolische Inhaltsstoffe. Gemeint sind sekundäre Pflanzenstoffe, die maßgeblich zu den gesundheitlichen Vorteilen der Früchte beitragen und besonders vor Herz-Kreislauf-Leiden, aber auch Krebs schützen können. Die hohe Verfügbarkeit des enthaltenen Eisens stärkt außerdem bei Müdigkeit und Anämie.
Datteln zeichnen sich zudem durch ihre relativ geringe Wirkung auf den Blutzuckerspiegel aus und können Blutzuckerspitzen sogar mildern. Außerdem gibt es laut einiger Studien Hinweise darauf, dass Datteln bei regelmäßigem Verzehr in der Schwangerschaft zu einem verminderten Bedarf an der Einleitung der Geburt führen können.
Pflaumen helfen gegen Osteoporose
Neben dem hohen Ballaststoffgehalt und den phenolischen Antioxidantien ist vor allem der Inhaltsstoff Sorbitol in getrockneten Pflaumen interessant. Sorbitol wird häufig als kalorienarmer Zuckerersatz in Diabetikerprodukten, Kaugummis, Zahnpasta oder Backwaren eingesetzt, da es die Zähne schont und den Blutzuckerspiegel nur geringfügig beeinflusst, gleichzeitig das Produkt aber süßt. In Trockenfrüchten kommt Sorbitol natürlich vor. Studien weisen zudem auf positive Effekte von Sorbitol und anderen Zuckeralkoholen für das Darmmikrobiom hin.
Frauen profitieren laut Forschung vom Verzehr von Trockenpflaumen vor allem in der Postmenopause, in der das Risiko für Osteoporose ansteigt. Pflaumen können beim Erhalt der Knochenmineraldichte helfen, was wiederum gegen brüchige Knochen vorbeugen kann.
Aprikosen unterstützen Augen, Herz und Blutbildung
Getrocknete Aprikosen zählen zu den nährstoffreichsten Trockenfrüchten. Sie liefern - neben einem hohen Ballaststoffgehalt - vor allem große Mengen an Beta-Carotin, der pflanzlichen Vorstufe von Vitamin A. Damit sind Aprikosen essenziell für die Sehkraft, die Hautgesundheit und ein gut funktionierendes Immunsystem. Zudem wirken die enthaltenen Carotinoide antioxidativ. Darüber hinaus sind Aprikosen reich an Kalium, das bei der Regulation des Blutdrucks und bei der Herzfunktion eine wichtige Rolle spielt. Wichtig für die Blutbildung ist außerdem das enthaltene Eisen. Besonders ungeschwefelte getrocknete Aprikosen können einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung gegen Eisenmangel leisten.
Warum Rosinen der perfekte Energielieferant sind
Rosinen sind getrocknete Weintrauben und zeichnen sich durch eine hohe Nährstoffdichte aus. Sie enthalten leicht verfügbare Kohlenhydrate, die dem Körper schnell Energie liefern, weshalb sie besonders bei körperlicher oder geistiger Belastung beliebt sind. Rosinen enthalten außerdem Kalium sowie Bor. Letzteres ist ein Spurenelement, das zwar nicht als essenziell gilt, aber wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge die Knochen- und Gehirnfunktionen sowie die Immunantwort maßgeblich unterstützt.
Aufgrund ihres natürlichen Zuckergehalts sollten Rosinen jedoch maßvoll verzehrt und idealerweise mit protein- oder fettreichen Lebensmitteln kombiniert werden, um Blutzuckerschwankungen zu vermeiden.
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