Lieferengpass bei BORTEZOMIB STADA 2,5 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG: Wie lange wird das Medikament nicht lieferbar sein?
Derzeit sind die Apotheken stark gefordert und müssen clever auf die Lieferengpässe reagieren. Bild: AdobeStock_Aliaksandr
Erstellt von Team Datenjournalismus
15.12.2025 09.47
Lieferengpässe bei Medikamenten stellen eine zunehmende Herausforderung für das Gesundheitswesen dar. Die Gründe für Engpässe sind dabei vielfältig und reichen von Problemen in der Herstellung bis hin zu regulatorischen Schwierigkeiten. Immer mehr Patienten müssen deshalb nun auf wichtige Medikamente verzichten oder auf alternative Behandlungen umsteigen. Das gilt aktuell auch für BORTEZOMIB STADA 2,5 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG.
Produktionsprobleme bei BORTEZOMIB STADA 2,5 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG
Aktuell ist die Benachrichtigung über den Lieferengpass des Medikaments von STADAPHARM GmbH für den Zeitraum vom 02.06.2025 bis zum 12.01.2026 in Kraft. Ob das Medikament eine besondere Relevanz für Krankenhäuser besitzt, ist derzeit nicht bekannt. Als Alternativpräparat für BORTEZOMIB STADA 2,5 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG 7 MG wird jedoch vom Bundesinstitut Bortezomib STADA 2,5 mg/ml Injektionslösung - Einreichungsnummer: 7008327 vorgeschlagen, was die Lage etwas entspannen könnte. Zu beachten ist hier in jedem Fall: Lassen Sie sich vor dem Kauf von Produkten stets von Fachkräften beraten.
Eine Schlüsselentwicklung hat wesentlich dazu beigetragen, die Problematik von Lieferengpässen zu verschärfen. Auf der einen Seite haben Rabattverträge, die zwischen den Krankenkassen und Pharmaunternehmen geschlossen wurden, zu Preissenkungen bei Arzneimitteln geführt, insbesondere bei Generika (wirkstoffgleiche Kopien). Dies ist vorteilhaft für die Patienten, hat jedoch zur Folge, dass Pharmaunternehmen, die ihre Medikamente in Deutschland vertreiben, bestrebt sind, die Wirkstoffe zu günstigsten Konditionen zu beschaffen, was oft in China oder Indien geschieht. Im vorliegenden Fall sind für die derzeitige Knappheit des Medikaments nach Angaben des BfArM Produktionsprobleme verantwortlich, wobei als Detail "Probleme in der Herstellung" angegeben wird.
BORTEZOMIB STADA 2,5 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG: Die Details zum Arzneimittel
Bei BORTEZOMIB STADA 2,5 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG 7 MG handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das vor allem wegen seines Wirkstoffes Bortezomibmannitol von Bedeutung ist.
| Medikament | BORTEZOMIB STADA 2,5 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG |
|---|---|
| Hersteller | STADAPHARM GmbH |
| PZN | 18190834 |
| Wirkstoff | Bortezomibmannitol |
| Gültigkeitszeitraum | 02.06.2025 bis 12.01.2026 |
| relevant im Krankenhaus | nein |
| Alternativpräparat | Bortezomib STADA 2,5 mg/ml Injektionslösung - Einreichungsnummer: 7008327 |
| Begründung für den Lieferengpass | Probleme in der Herstellung |
(Stand der Meldung: 05.06.2025)
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Lieferengpässe in Deutschland aktuell - Ein Ende in Sicht?
Es ist unklar, ob im Fall BORTEZOMIB STADA 2,5 MG/ML INJEKTIONSLÖSUNG der derzeitige Geltungszeitraum beibehalten wird, da der Engpass möglicherweise länger anhält.
Aktuell sind die Apotheken besonders gefordert und müssen klug auf die vorhandenen Engpässe reagieren. Bei einigen Medikamenten ist es möglich, von der Standardpackungsgröße abzuweichen oder Alternativen auszugeben. Obwohl dies derzeit gut zu funktionieren scheint, stellt es auf Dauer jedoch keine ausreichende Lösung für die Probleme dar. Schon seit einiger Zeit sind Schritte notwendig, um die Problematik der Arzneimittellieferengpässe anzugehen. Nach Verabschiedung eines Gesetzes für Deutschland durch die Ampel-Regierung im Juli 2023 hat die Europäische Kommission im Oktober 2023 ein Dokument zur Bewältigung des Medikamentenmangels vorgelegt. Übergeordnetes Ziel ist hierbei die Wiederverlagerung der Produktion nach Europa.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) generiert. Datenupdates gibt es, sobald sich Neuigkeiten ergeben (zuletzt am 05.06.2025, 12:00 Uhr). Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de.+++ +++
roj/news.de