Krebsgefahr durch E249, E250 und E252: Dieses Fleisch sollte nie auf den Grill - Verbraucherschützer warnen
Gepökeltes Fleisch gehört nicht auf den Grill. Bild: AdobeStock / OleksandrZastrozhnov
Von news.de-Redakteurin Anika Bube
12.05.2026 13.31
- Verbraucherschützer empfehlen nicht jedes Fleisch fürs Grillen.
- Gepökeltes Fleisch enthält Nitritpökelsalz und sollte nicht auf den Grill.
- Aus Nitritpökelsalz können beim Grillen krebserregende Nitrosamine entstehen.
Die Grillsaison hat begonnen. Doch Obacht: Nicht jedes Fleisch sollte auf dem Grill landen. Verbraucherschützer warnen vor einer möglichen Krebsgefahr. Wir verraten Ihnen, was Sie lieber nicht auf den Rost legen sollten.
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Gepökeltes Fleisch sollten Sie niemals grillen - Verbraucherschützer warnen vor krebserregenden Stoffen
Gepökeltes Fleisch gehört nicht auf den Grill, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Der Grund: Durch die Zugabe von Nitritpökelsalz soll das Fleisch haltbar gemacht werden. Doch bei starker Hitze werden die Fleischwaren zum Gesundheitsrisiko. Ab einer Temperatur von etwa 150 Grad können aus dem Nitritpökelsalz krebserregende Nitrosamine entstehen. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät davon ab, gepökelte Fleisch- und Wurstwaren wie Kasseler, Räucherspeck, Fleisch- und auch Bockwurst zu grillen. Die Hitze beim Kochen ist hingegen unbedenklich.
An diesen Nummern erkennen Sie gepökelte Fleisch- und Wurstwaren
Mit einem Blick auf die Inhaltsstoffe können Verbraucher gepökelte Fleischwaren ganz einfach erkennen. Pökelsalz versteckt sich hinter den Codes E249 (Kaliumnitrit), E250 (Natriumnitrit) und E252 (Kaliumnitrat).
Übrigens entstehen krebserregende Substanzen auch, wenn Fett in die Glut tropft. Durch den Qualm kann polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff (PAK) auf das Grillgut gelangen. Gleiches entsteht, wenn man Grillgut mit Bier ablöscht. Es schmeckt zwar gut, aber krebserregende Stoffe will doch niemand im Essen haben.
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