Krebs-Alarm in der Grillsaison: Giftige Fehler, die alle beim Grillen machen
Beim Grillen kann man ungesunde Fehler machen. Bild: AdobeStock / LVDESIGN
Von news.de-Redakteurin Anika Bube
12.05.2026 13.34
- Beim Grillen können gesundheitsschädliche Stoffe entstehen
- Besonders Fett in der Glut gilt als problematisch
- Experten raten zu schadstoffarmer Holzkohle und Alternativen zu Alufolie
Steigen die Temperaturen, zieht es die Deutschen an die frische Luft. Dann wird in Gärten oder Parks der Grill angefeuert und Steaks, Würstchen sowie Gemüse brutzeln vor sich hin. Doch was viele nicht wissen: Man kann beim Grillen folgenschwere Fehler machen.
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Grillsaison 2025: Achten Sie auf schadstofffreie Holzkohle und Grillanzünder
Für ein zünftiges Barbecue braucht man neben einem Grill natürlich Holzkohle. Schon bei der Auswahl kann man darauf achten, eine möglichst schadstofffreie Variante auszuwählen. Immerhin können diese nicht nur in der Luft, sondern auch in unserem Grillgut landen. Das DIN-Prüfzeichen garantiert Schadstofffreiheit. Auf Nummer sicher geht man mit Elektro- oder Gasgrills.
Das Gleiche gilt für Grillanzünder: Statt auf synthetische Anzünder sollten Sie auf feste Anzünder aus Holzresten mit Öl und Wachs zurückgreifen. Auch hier lohnt es sich, auf das FSC-Siegel zu achten. Das Grillgut sollte erst dann auf den Rost, wenn der Anzünder komplett verbrannt ist.
Krebserregend! Lassen Sie Fett niemals in die Glut tropfen
Wenn Fett in die Glut tropft, können krebserregende Substanzen entstehen. Polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff (PAK) kann durch den Qualm dann auf unser Essen gelangen. Man sollte daher unbedingt eine Grillzange verwenden. Außerdem sollte man Marinade vom Grillgut abtropfen. Gleiches entsteht, wenn man Grillgut mit Bier ablöscht. Es schmeckt zwar gut, aber krebserregende Stoffe will doch niemand im Essen haben.
Beim Grillen sollte man zudem auf kaltgepresstes Öl verzichten. Raffinierte Öle sind hitzestabiler. Ansonsten können ebenfalls krebserregende Substanzen entstehen.
Alternativen zur Alufolie beim Grillen
Einige Grillfans verwenden Alufolie oder -schalen, damit Fett nicht in die Glut tropft. Doch die Einweglösung verursacht nicht nur riesige Müllberge, sondern ist ebenfalls gesundheitlich nicht unbedenklich. Alternativen sind dünne Steinplatten oder große Pflanzenblätter als Schutz vor auslaufendem Fett.
Ebenso sollten Sie Fleisch, Würstchen und Co. nie zu lange auf dem Grill lassen. Dabei könnten heterozyklische aromatische Amine (HAA) entstehen. Diese sollen nicht nur krebserregend sein, sondern können auch das Erbgut verändern. Lassen Sie also bloß nichts anbrennen.
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