Verkehr: Grünen-Fraktion: Auszubildende stärker unterstützen
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Erstellt von Sarah Knauth
18.01.2026 07.03
Die Grünen im Bundestag wollen Auszubildende finanziell stärker unterstützen. Das geht aus einem Papier hervor, das der Fraktionsvorstand bei seiner Klausur am Montag beschließen will. Es liegt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor.
Schulgelder in Ausbildungsberufen sollen weg
"Junge Menschen sollten frei wählen können, welchen Lebens- und Berufsweg sie einschlagen. Diese Entscheidung darf nicht vom Einkommen ihrer Eltern abhängen", sagte Fraktionsvize Misbah Khan der dpa. "Deshalb ist es überfällig, alle Bildungswege angemessen zu unterstützen. Das gilt unabhängig davon, ob dieser Weg über eine Ausbildung oder ein Studium führt."
So setzen sich die Abgeordneten unter anderem für eine Ausbildungsstarthilfe für finanziell benachteiligte Auszubildende ein, analog zur Studienstarthilfe. Die Studienstarthilfe richtet sich an Studienanfänger unter 25 Jahren, die Sozialleistungen erhalten. "Schulgelder gehören in allen Ausbildungsberufen abgeschafft", steht außerdem in dem Papier.
Staat und Arbeitgeber sollen "Mobilitätsbudget" finanzieren
Zudem sollen Auszubildende mit einem "Mobilitätsbudget" unterstützt werden, das je zur Hälfte vom Staat und vom Arbeitgeber finanziert würde. Das solle die selbstständige Mobilität und die freie Wahl des Verkehrsmittels stärken, "egal ob Führerschein, Jobticket oder JobRad", heißt es in dem Papier. Angedacht ist ein Festbetrag, den jeder Azubi im Laufe seiner Ausbildung ausschöpfen kann. Eine Höhe wird in dem Papier nicht genannt.
In dem Konzept mit dem Titel "Guter Start ins Erwachsenenleben: Bezahlbarkeit und Perspektiven für die junge Generation" fordern die Grünen auch die Schaffung von mehr Wohnraum, besseren Mieterschutz, bessere Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, Reformen der Sozialsysteme und, unter dem Motto "Leben soll auch Spaß machen", die Förderung von Kultur und Freizeitveranstaltungen und -einrichtungen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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