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Friedrich Merz News: Merz: "Es gibt keinen Grund für Pessimismus"

Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht mit Blick auf die Zukunft Deutschlands keinen Grund für Schwarzmalerei. Für grundlegende Zweifel an der Problemlösungsfähigkeit der Gesellschaft sehe er überhaupt keinen Grund, sagte Merz beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum im brandenburgischen Bad Saarow. "Es gibt auch keinen Grund für Pessimismus und Schwarzmalerei über die Zukunft unseres Landes. Es liegen nicht die besten Jahre unseres Landes hinter uns, sondern es liegen sehr gute Jahre vor uns."

Merz: Ostdeutschland in Schlüsselrolle

Merz stellte bei der Konferenz mit Unternehmensmanagern auch die Bedeutung Ostdeutschlands als Innovationsregion heraus. Innovationskraft sei eine Grundvoraussetzung für die Zukunft des Landes. Insbesondere Ostdeutschland komme dabei eine Schlüsselrolle zu, sagte Merz, der auf Spitzenforschung in ostdeutschen Städten verwies.

"Ostdeutsche Hochschulen und Forschungsinstitute gehören heute zu den leistungsfähigsten Standorten ganz Deutschlands." Der Halbleiterstandort Sachsen sei heute "eines der bedeutendsten Mikroelektronikcluster ganz Europas", so der Kanzler. Jeder dritte in Europa gefertigte Chip stamme mittlerweile aus Sachsen. Die sehr erfreuliche Entwicklung werde verstärkt durch die Ansiedlung der neuen Chipfabrik von TSMC und die Eröffnung eines neuen Werkes von Infineon, sagte Merz. Die beiden Investitionsvorhaben entstehen in Dresden.

Digitalminister wirbt für mehr Selbstvertrauen

Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) sagte bei der Wirtschaftskonferenz: "Deutschland kann mehr, als es sich jahrelang zugestanden hat." Manchmal fühle es sich an, als richte dieses Land seine Energie gegen sich selbst. Damit müsse es aufhören, sagte Wildberger. Er wolle ein digitales Land, "in dem Technologie, künstliche Intelligenz, Rechenzentren, Cloud" wieder zum Wachstumsmotor werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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