"Die Höhle der Löwen" heute: Nylam im Test - taugt das Strumpfhosen-Schutzspray aus DHDL?
Arta und Mergim Klimenta stellen in "Die Höhle der Löwen" ihr Strumpfhosen-Schutzschild Nylam vor. Bild: RTL / Stefan Gregorowius
Von news.de Redakteurin Sabrina Böhme
23.03.2026 23.00
- Arta und Mergim Klimenta zeigen Nylam in "Die Höhle der Löwen"
- Ralf Dümmel investierte in das Strumpfhosen-Schutzspray
- news.de hat das Produkt einem Test unterzogen.
Mit Nylam stellten Arta und Mergim Klimenta am 23.03.2026 in der Vox-Gründershow "Die Höhle der Löwen" ein Problem vor, das viele kennen – aber so noch nicht gelöst wurde: Laufmaschen in Feinstrumpfhosen. Dafür haben die Gründer ein Spray entwickelt. Es soll die empfindlichen Materialien schützen, bevor überhaupt ein Schaden entsteht. Wir haben uns den neuen Alltagshelfer näher angeschaut.
"Die Höhle der Löwen" 2026: Nylam soll Laufmaschen verhindern
Die Idee entstand aus einem klassischen Alltagsproblem: Zeitdruck, Outfit steht – und plötzlich zieht sich eine Laufmasche durchs Bein. Die Strumpfhosen landen oft im Müll und im Kleiderschrank fehlen sie dann. Dieser Moment war der Auslöser für ihre Produktidee. Gemeinsam mit ihrem Mann entwickelte sie Nylam, ein Spray speziell für Feinstrumpfhosen ab 15 DEN. Nach dem Auftragen legt sich ein unsichtbarer Schutzfilm über das Material. Dieser soll verhindern, dass die feinen Fasern an rauen Oberflächen, Reißverschlüssen oder Schmuck hängen bleiben. Laut Hersteller bleibt das Tragegefühl unverändert. Zusätzlich enthält das Spray Aloe Vera, die das Material geschmeidig halten soll. Die Anwendung ist simpel: aufsprühen, trocknen lassen, anziehen. Nach dem Waschen muss der Schutz erneuert werden. Investor Ralf Dümmel erkannte in der Sendung das Potenzial und sicherte sich einen Deal.
Nylam aus DHDL im Test: Anwendung, Funktion und Alltagstauglichkeit
Doch hält das Spray, was es uns verspricht? Wir haben Nylam getestet. Das Produkt wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Vorweg: Der Test fällt für uns ernüchternd aus: Bereits der intensive Geruch – vergleichbar mit Haarspray – erwies sich im Praxistest als ein großer Kritikpunkt, da er sich selbst bei kurzer Anwendung im gesamten Raum ausbreitete. Hinzu kommen fehlende Transparenz bei den Inhaltsstoffen sowie eine äußerst knappe und wenig hilfreiche Gebrauchsanweisung, die weder Dosierung noch konkrete Anwendung erläutert. Beim Aufsprühen sollen Handschuhe und Schutzbrille getragen werden, was wir bedenklich finden. In der Anwendung zeigte sich die behandelte Strumpfhose als hart und klebrig, mit sichtbaren Schlieren, ohne jedoch an der Haut zu haften. Bereits beim Anziehen entstanden erste kleine Fäden. Im Belastungstest überzeugte das Spray nur eingeschränkt: Während kleinere Beschädigungen tatsächlich keine Laufmaschen verursachten, weitete sich ein großes Loch am Oberschenkel vom Bund bis zum Knöchel. Insgesamt ergibt sich damit ein durchwachsenes Bild. Es hat den großen Strapaziertest nicht bestanden. Bei kleineren Löchern hatte es funktioniert, half bei größeren Stellen jedoch nicht, zumal günstigere Alternativen wie der klassische Haarspray-Hack vergleichbare Effekte liefern.
Das Spray NYLAM soll Laufmaschen in Strumpfhosen verhindern. Bild: Nylam
Nylam aus "Die Höhle der Löwen" einkaufen: Preis-Leistungs-Verhältnis
Nylam gibt es sowohl im Handel als auch über die Herstellerwebseite. Das Spray wird für 6,99 Euro verkauft. Für uns ist der Preis nicht gerechtfertigt, weil wir mit der Anwendung nicht zufrieden waren. Haarspray bleibt für uns eine günstige Alternative. Wer sich ein eigenes Bild machen will, kann das Spray ausprobieren - für uns persönlich hat es aber nicht das Versprechen gehalten.
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