Kostspielige Liebe: Preisexplosion zum Valentinstag - Pralinen teurer als 2025
Pralinen sind zum diesjährigen Valentinstag deutlich im Preis gestiegen. Bild: picture alliance/dpa | Alexander Heinl
Erstellt von Felix Schneider
10.02.2026 11.45
- Geschenke zum Valentinstag sind dieses Jahr deutlich teurer
- Vor allem Pralinen und Blumen kosten erheblich mehr
- Auch die Kosten für Restaurantbesuche sind gestiegen
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Rosen, Pralinen und schick essen gehen: So stellen sich viele den Valentinstag mit ihren Liebsten vor. Allerdings könnte die Rechnung dafür dieses Jahr etwas höher ausfallen als im Vergangenen. Welches Geschenk dabei besonders teuer wird, verraten wir Ihnen hier.
Preise für Geschenke zum Valentinstag dieses Jahr deutlich höher
Wer zum Valentinstag an diesem Samstag ganz klassisch Blumen oder Pralinen verschenken möchte, muss mit deutlich höheren Preisen als noch im vergangenen Jahr rechnen. So haben sich Pralinen seit 2025 um fast ein Fünftel (17,8Prozent) verteuert, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Der Preisanstieg kann mitunter auf die gestiegenen Rohstoffpreise für Kakao zurückgeführt werden. Dahinter stecken befürchtete Ernteausfälle in Westafrika durch extreme Wetterlagen und Pflanzenkrankheiten.
Auch romantische Gesten wie Rosen dürften den Geldbeutel mehr belasten als sonst. Die Preise für Schnittblumen sind demnach ebenfalls um 5,3Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise insgesamt nahmen im selben Zeitraum um lediglich 2,2 Prozent zu.
Restaurantbesuche am Valentinstag werden ebenfalls teurer
Auch wer lieber ausgeht, statt Pralinen oder Blumen zu verschenken, bekommt die höheren Preise zu spüren: Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés, Bars und Ähnlichem haben sich 2025 um 3,6 Prozent zum Vorjahr verteuert. Zwar wurde zu Jahresbeginn die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie von 19 auf sieben Prozent gesenkt, doch viele Gastwirte geben das nicht an Kunden weiter.
Pralinen im Vergleich zu 2020 fast doppelt so teuer
Auch im verglichen mit 2020 haben sich klassische Geschenke zum Valentinstag überdurchschnittlich verteuert. So mussten Verbraucher 2025 für Pralinen fast 42 Prozent mehr bezahlen als im Jahr 2020 - damit erreichen die Süßwaren fast das doppelte des damaligen Preises. Schnittblumen kosteten gut 38 Prozent mehr, die Preise für Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés, Bars und Ähnlichem legten um fast ein Drittel zu. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen in dem Zeitraum um rund 22 Prozent.
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