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Dreiste Abzocke: Vorsicht Betrug! So gefährlich sind DHL-Packstationen

Betrüger lassen sich in Ihrem Namen Pakete zusenden. Bild: dpa

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Wer in nächste Zeit ein Begrüßungsschreiben der DHL für ein Fach in einer DHL-Paketstation findet, sollte vorsichtig sein, haben Sie dieses nicht selbst angefordert, könnte sich dahinter eine üble Betrugsmasche verbergen.

Abzocke mit Packstationen? So gehen die Betrüger vor

Um Sie für ihre Online-Einkäufe zahlen zu lassen, brauchen die Betrüger nur ihre Adresse und eine gültige Email. Ihre Adresse können sie einfach über das Telefonbuch, ihren Hausmüll oder soziale Medien erfahren, je nachdem wie offen Sie mit ihren Daten umgehen. Danach melden Sie sich in ihrem Namen bei der DHL für ein Fach bei einer Packstation an.

Geben Sie DIESEN Brief nicht heraus!

Anschließend schickt Ihnen die DHL ein Begrüßungsschreiben inklusive Goldcard. Spätestens jetzt sollten Sie reagieren (außer natürlich Sie haben sich selbst angemeldet). Wer unachtsam ist, wirft den Brief einfach weg, da er ihn für Werbung hält. Die Betrüger können ihn sich dann einfach aus dem Müll fischen. Noch dreister sind einige, die bei ihren Opfern klingeln und sich als DHL-Mitarbeiter ausgeben. Der Brief sei ein Versehen gewesen heißt es dann. Ahnungslose geben diesen dann oft freiwillig heraus.

Opfer der dreisten Abzocke - was tun?

Nun trennen den Betrüger von einem ausgiebigen Einkaufsbummel nur noch ein paar Klicks. Die Rechnung erhalten anschließend Sie. Sollten sie betroffen sein, gehen Sie unbedingt zur Polizei und erstatten Anzeige. Im besten Fall können die Täter ermittelt werden und sie müssen die Rechnung nicht übernehmen.

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mag/gea/news.de

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