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Schlau einkaufen: Vorsicht Preisfallen - mit diesen Tipps sparen Sie bares Geld

Augen auf beim Einkauf - wer bestimmte Details übersieht, nimmt versteckte Preiserhöhungen in Kauf. Bild: AdobeStock / igishevamaria

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  • Versteckte Preiserhöhungen sind im Alltag überall zu finden
  • Sowohl im Supermarkt als auch im Online-Handel werden Preise erhöht
  • Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Preisfallen erkennen können

Mehr Tipps zu Verbraucher-Themen finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Viele Verbraucher wundern sich, warum die Rechnung für den Wocheneinkauf mittlerweile deutlich höher ausfällt als früher. Schuld daran sind nicht allein Inflation und höherer Verbrauch, sondern auch versteckte Preiserhöhungen. Wer auf bestimmte Hinweise achtet, kann diese allerdings leicht erkennen und umgehen - und damit letztlich bares Geld sparen.

Was hinter der "verbesserten Rezeptur" steckt

Wer schon mal ein Produkt in der Hand gehalten hat, auf dessen Label eine "verbesserte Rezeptur" angepriesen wird, wird sich sicherlich darüber gewundert haben, was genau das bedeutet. Tatsächlich heißt "verbessert" hier oftmals nicht tatsächlich "besser", sondern das genaue Gegenteil: Hochwertige und für den Hersteller teurere Zutaten werden durch günstigere Alternativen ausgetauscht, um Geld zu sparen. Der in der Produktion ersparte Ertrag kommt allerdings nur selten beim Kunden an. Die Folge: Der Preis bleibt trotz billigerer Produktion gleich oder steigt sogar. Unser Ratschlag: Schauen Sie genau auf die Zutatenliste - fehlen teure Komponenten plötzlich, suchen Sie lieber nach einer Alternative.

Weniger drin, dafür gleicher Preis

Besonders dreist: Häufig verändern Hersteller bei Produkten wie Waschmitteln die Konzentration - dadurch werden weniger Waschladungen pro Behälter trotz gleichbleibender Größe möglich. In diesem Fall ist es hilfreich, auf das Symbol für die Anzahl der Anwendungen auf dem Etikett zu achten.

Bei anderen Produkten wird schlichtweg am Inhalt gespart: So auch bei der "Mogelpackung des Jahres" 2025. Dieses mal wurde die Schokoladentafel "Milka Alpenmilch" zum "Gewinner" gekürt: Dabei wurde die Füllmenge von 100 auf 90 Gramm reduziert - währendder Preis im Handel von 1,49 Euro auf 1,99 Euro anstieg.

So wird bei Preisen im Online-Handel gemogelt

Im Online-Handel ist das sogenannte "Dynamic Pricing" eine beliebte Taktik: Dabei ändern sich Preise oftmals minütlich und werden gleichzeitig an Ihr Surfverhalten, das Endgerät oder den Standort angepasst. Nutzen Sie daher den Inkognito-Modus im Browser und vergleichen Sie Preise über verschiedene Geräte, um den günstigsten Preis zu bekommen und unnötigen Aufschlägen zu entgehen.

Zudem setzen viele Dienstleister oder Reise-Plattformen online auf Zusatzkosten, die beispielsweise als "Systemgebühr" oder "Servicepauschale" angegeben werden, wie das Softwareunternehmen "Itilite" erklärt. Diese können den eigentlichen Preis teils deutlich nach oben ziehen. Achten Sie daher vor dem Bezahlen genau auf die Gebühren und vergleichen Sie diese mit denen anderer Plattformen.

Wie Sie nicht in die Abo-Falle geraten

Wer heute Softwares erwerben möchte, stellt oftmals fest: Einmalkäufe sind nur noch selten möglich. Immer mehr Entwickler stellen dieses Angebot ein, um sich auf Abonnement-Services mit Cloud-Anbindung zu konzentrieren. Das führt langfristig zu deutlichen Mehrkosten für die Verbraucher. Kalkulieren Sie daher vor dem Abschließen eines Abos genau die Gesamtkosten über den Zeitraum, in dem Sie die Software nutzen möchten und wägen Sie ab, ob der Preis gerechtfertigt ist.

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