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Preiserhöhung um 40 Prozent: Teure Überraschung - dieses Gemüse kostet mehr

Die Preise für Salatgurken sind innerhalb eines Monats stark angestiegen. Bild: picture alliance / dpa | Carmen Jaspersen

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  • Preisanstieg im Supermarkt.
  • Salatgurken innerhalb eines Monats um mehr als 40 Prozent teurer geworden.
  • Tomaten und Paprika kosten ebenfalls mehr. Expertin nennt Witterungsbedingungen als Grund.

Teuer-Schock im Supermarkt und Discounter. Die Preise für Salatgurken sind innerhalb eines Monats deutlich angestiegen. Auch andere Gemüsesorten kosten mehr. Was steckt hinter der Entwicklung?

Preise für Salatgurken gestiegen: Expertin nennt Gründe

Hinter dem Anstieg steckt ein knappes Angebot. Dieses wird durch die winterlichen Witterungsverhältnisse ausgelöst, sagt Gabriele Held, Marktexpertin der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI). In Spanien folgte nach einem langen, warmen Spätsommer ein heftiger Temperatursturz. Dadurch seien die Kulturen geschwächt worden. "Bei Nachttemperaturen von weniger als 10 Grad wachsen Gurken nicht gut", so Held. In den unbeheizten Produktionsanlagen entwickelten sich die Pflanzen nur sehr langsam. Auch das Angebot aus den Niederlanden ist begrenzt.

Teure Überraschung im Supermarkt: Nicht nur Gurken kosten mehr

Im Dezember waren Salatgurken laut Statistischem Bundesamt hierzulande 43 Prozent teurer als im Vormonat. Gegenüber dem Oktober stiegen die Preise sogar um gut 80 Prozent. Laut AMI verteuert das kalte Wetter auch anderes Fruchtgemüse wie Tomaten, Paprika und Zucchini, weil die Erntemengen kleiner ausfallen. In deutschen Geschäften ist deshalb vor allem der Anteil an Premiumware gering. Wegen des knappen Angebots haben Händler die Ware zuletzt deutlich seltener beworben.

Der Höhepunkt der Preisentwicklung dürfte nach Einschätzung der Experten jedoch überschritten sein. Verbraucherinnen und Verbraucher hätten angesichts der gestiegenen Preise weniger Gurken und Paprika gekauft, sagt Held. Mittelfristig dürfte das Gemüse daher wieder günstiger werden. Im Dezember kosteten Gurken und andere Gemüsesorten wie Eisbergsalat noch weniger, schreibt das Statistische Bundesamt. Der Preis sank um 17,3 Prozent.

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/sfx/news.de/dpa

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