Lionel Messi: Eklat vor laufender Kamera - Trainer tobt wegen Messi-Manipulation
Lionel Messi steht bei der WM mit Argentinien im Viertelfinale. Bild: picture alliance/dpa | Tom Weller
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
08.07.2026 07.57
- Eskalation nach Messi-Sieg: Ägypten-Trainer wütet wegen Manipulation
- Ägypten-Stürmer tobt nach Messi-Sieg: Argentiniens WM-Sieg steht längst fest
- Ägypten legt offiziell Protest ein gegen Messi-Sieg
Nach dem bitteren Ausscheiden im WM-Achtelfinale erhebt Ägyptens Nationalcoach Hossam Hassan schwerwiegende Anschuldigungen. Der 59-Jährige wirft der Fifa und dem Schiedsrichter nach der 2:3-Niederlage gegen Weltmeister Argentinien vor, das Spiel zugunsten der Südamerikaner beeinflusst zu haben. Die Nordafrikaner hatten bis zur 79. Spielminute mit 2:0 geführt, verloren am Ende aber doch noch. Bereits zuletzt sorgte Lionel Messi mit einem brisanten TV-Auftritt für Schlagzeilen.
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Eskalation nach Messi-Sieg: Ägypten-Trainer wütet wegen Manipulation
Hassan lässt nach dem Abpfiff vor laufenden Kameras seine Emotionen freien Lauf - ungeachtet möglicher Folgen.
- "Das war ganz klar ein manipuliertes Spiel, und die ganze Welt hat das gesehen", schimpft der Trainer wütend.
Seine Mannschaft sei dem Titelträger überlegen gewesen, doch das Resultat sei durch verschiedene Faktoren verfälscht worden. Hassan geht sogar noch weiter und beschuldigt die argentinischen Spieler, auf den Unparteiischen eingewirkt zu haben. Der ägyptische Coach richtet seinen Zorn direkt gegen den Weltverband und dessen angebliche kommerzielle Interessen.
- "Es geht nur ums Geld. Sie wollen, dass Messi im Turnier bleibt", attackiert Hassan die FIFA scharf.
Aus seiner Sicht bevorzugt die Organisation den argentinischen Superstar, um dessen enorme Anziehungskraft für das Turnier zu nutzen.
Ägypten-Stürmer tobt nach Messi-Sieg: Argentiniens WM-Sieg steht längst fest
Hassan stellt sogar die Legitimität des gesamten Wettbewerbs infrage.
- "Wenn sie unbedingt wollen, dass Argentinien gewinnt, warum lassen sie dann überhaupt alle anderen Mannschaften am Turnier teilnehmen?", fragt der sichtlich frustrierte Nationaltrainer.
Hassan erhält Rückendeckung aus den eigenen Reihen. Angreifer Mostafa Ziko schließt sich den Manipulationsvorwürfen seines Nationaltrainers an und sieht das gesamte Turnier als abgekartetes Spiel.
- "Glückwunsch an Argentinien zum WM-Titel. Das Turnier ist manipuliert, sie brauchten nichts weiter", erklärt der 29-Jährige sarkastisch.
- Nach Ansicht des Stürmers steht der argentinische Titelgewinn bereits fest: "Es ist offensichtlich, dass ihr WM-Sieg geplant ist. Der Schiri war unfair, unfair, unfair, unfair."
Die Ägypter machen insbesondere eine nicht geahndete Strafraumsituation für ihre Niederlage verantwortlich. Vor dem entscheidenden 3:2-Treffer der Argentinier reklamierten die Nordafrikaner vergeblich einen Elfmeter. "Ein Elfmeter für uns ist nicht einmal vom VAR gecheckt worden", beschwert sich Hassan über die ausbleibende Überprüfung durch den Videoassistenten. Diese Szene sei spielentscheidend gewesen.
Ägypten legt offiziell Protest ein gegen Messi-Sieg
Der ägyptische Verband hat mittlerweile offiziell Protest bei der Fifa eingelegt und eine offizielle Untersuchung der Entscheidungen des französischen Schiedsrichters François Letexier und seines Teams gefordert. Wie die spanische Sportzeitung "Diario AS" berichtet, hat Verbandspräsident Hany Abo Rida nach der Last-Minute-Niederlage gegen Argentinien formell Beschwerde gegen Letexier und dessen Schiedsrichtergespann eingereicht. Der Verband fordert eine Überprüfung der Spielleitung und der strittigen Entscheidungen.
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