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William Smithers: "Dallas"-Bösewicht ist tot - Fans trauern um Serien-Schurken

Fans trauern nach dem Tod von William Smithers (Symbolfoto). Bild: Adobe Stock/ lacodk

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  • William Smithers ist tot: "Dallas"-Star in Kalifornien gestorben
  • Fans würdigen William Smithers als "fantastischen" Bösewicht
  • William Smithers brillierte als Knastaufseher in "Papillon"

Der Schauspieler William Smithers ist im Alter von 98 Jahren verstorben. Seine Todesnachricht wurde von der "Santa Barbara Independent" veröffentlicht. In Kalifornien hatte Smithers seinen Lebensabend verbracht. Über die Todesursache ist aktuell nichts bekannt.

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William Smithers ist tot: "Dallas"-Star in Kalifornien gestorben

Smithers erlangte vor allem durch seine Darstellung des Jeremy Wendell internationale Bekanntheit. In der CBS-Primetime-Serie "Dallas" verkörperte er den rücksichtslosen Ölmagnaten, der als erbitterter Widersacher der Hauptfigur J.R. Ewing (Larry Hagman) auftrat. Zwischen 1981 und 1989 war er in über 50 Episoden der erfolgreichen Seifenoper zu sehen.

Als Vorsitzender von WestStar Oil entwickelte sich seine Figur zu einem der markantesten Antagonisten der Serie. Der erfahrene Charakterdarsteller verstand es meisterhaft, den unnachgiebigen Geschäftsmann zum Leben zu erwecken. Seine Darstellung des Jeremy Wendell machte selbst den skrupellosen J.R. Ewing zeitweise wie einen Chorknaben wirken.

Fans würdigen William Smithers als "fantastischen" Bösewicht

Nach Bekanntwerden seines Todes strömten zahlreiche Anhänger auf die Plattform X, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Die Nutzer würdigten den verstorbenen Schauspieler für seine überzeugende Verkörperung des Antagonisten in der beliebten Serie.

  • "Er spielte einen so guten Bösewicht, ich liebte diese Show. Er hatte ein langes Leben", schrieb ein Fan.
  • Ein anderer Nutzer kondolierte mit den Worten: "Tut mir leid, das zu hören. Ruhe in Frieden, er spielte Jeremy Wendell so gut und gab J.R. etwas, worüber er sich Sorgen machen musste."

Die Bewunderung für Smithers' schauspielerisches Können zog sich durch viele Kommentare.

  • "Er war eine fantastische wiederkehrende Figur", betonte ein weiterer Zuschauer.
  • Ein besonders bewegter Fan schrieb: "Wow! Unglaublich! Er ist dort oben so willkommen!"

William Smithers brillierte als Knastaufseher in "Papillon"

Neben seiner Fernsehkarriere etablierte sich Smithers als gefragter Filmschauspieler mit Vorliebe für zwielichtige Rollen. Sein Leinwanddebüt gab er 1956 in Robert Aldrichs Kriegsdrama "Attack", wo er einen pflichtbewussten Infanterieoffizier verkörperte.

In den 1970er Jahren folgten weitere markante Auftritte: Als Polizeihauptmann in "Trouble Man" (1972) und als Spion in "Scorpio" (1973) bewies er seine Wandlungsfähigkeit. Seine eindrucksvollste Filmrolle lieferte er als gnadenloser Gefängnisdirektor Barrot in Franklin J. Schaffners "Papillon" (1973). Als Würdigung seiner eindrucksvollen Leistung wurde die Gefängnisdirektor-Figur im Film "Demolition Man" (1993) nach ihm benannt.

Seine künstlerische Laufbahn begann Smithers auf der Theaterbühne. 1951 debütierte er am Broadway in einer Inszenierung von "Romeo und Julia" an der Seite von Olivia de Havilland. Für seine Interpretation des Tybalt, für die er sich extra die Haare rot färbte, erhielt er den renommierten Theater World Award. 1957 folgte eine weitere bedeutende Auszeichnung: Ein Obie Award würdigte seine Off-Broadway-Darstellung des Treplew in Tschechows "Die Möwe".

Von "Peyton Place" zu "Dallas" und Rechtsstreit mit MGM

Seine Fernsehkarriere begann Smithers 1965 in der ersten Primetime-Seifenoper des amerikanischen Fernsehens. Bei ABCs "Peyton Place" übernahm er die Rolle des Peyton-Mühlenbesitzers David Schuster und blieb bis 1966 Teil der Serie. Das Engagement brachte ihn von New York nach Los Angeles.

Seine Zusammenarbeit mit Larry Hagman in "Dallas" beschrieb er als stimulierend: "Larry war ein starker Schauspieler. Ich hatte das Gefühl, auf der Höhe meines Spiels sein zu müssen." Smithers blieb bis Mitte der 1990er Jahre aktiv, bevor er sich mit seiner Ehefrau, einer Schauspielerin und Autorin, endgültig in Santa Barbara niederließ.

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