Fußball-WM: Matthäus rät zu Positionswechsel: Kimmich ins Mittelfeld
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Erstellt von Sarah Knauth
24.06.2026 12.15
Statt rechts hinten würde Lothar Matthäus den deutschen Kapitän Joshua Kimmich bei der Fußball-WM lieber im zentralen Mittelfeld sehen. "Kimmich wird im Laufe des Turniers nicht mehr schneller werden, aber die kommenden Gegner werden es sein", schrieb der 65-Jährige in einer Kolumne der "Sport Bild". Kimmich habe schon beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste als rechter Verteidiger gegen Yan Diomande "seine erwartbaren Probleme mit dem Tempo" gehabt.
Die fehlende Geschwindigkeit könne nach Auffassung des Weltmeisters von 1990 mit Blick auf den Turnierverlauf zu einem Problem für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann werden. "Allein wenn ich an Kylian Mbappé in einem möglichen Achtelfinale gegen Frankreich denke." Ein frühes Duell mit dem Weltmeister von 1998 und 2018 droht, falls dieser seine Gruppe ebenfalls als Erster abschließt.
Pavlovic auf die Bank?
Als Lösung schlägt Matthäus vor, Linksverteidiger Nathaniel Brown auf rechts zu stellen. Der Leipziger David Raum könne dafür die Position links hinten übernehmen. Kapitän Kimmich würde demnach an die Seite von Felix Nmecha ins zentrale Mittelfeld rücken. "Dort könnte Kimmich noch mehr Einfluss auf das Spiel nehmen", schrieb Matthäus. Kimmichs Bayern-Kollege Aleksandar Pavlovic müsste dafür auf die Bank.
Matthäus: Nmecha kann zum Weltstar aufsteigen
Der deutsche Rekordnationalspieler hob zudem Nmechas Rolle hervor. "Ich habe Felix Nmecha schon vor Turnierbeginn als einen der besten Box-to-Box-Spieler der Welt bezeichnet", betonte Matthäus. "Wenn Deutschland bei dieser WM Erfolg hat, kann Felix Nmecha jetzt zum Weltstar aufsteigen." Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund überzeuge durch Technik, Präsenz und Laufwege.
Die deutsche Nationalmannschaft trifft zum Abschluss der WM-Vorrunde in den USA, Mexiko und Kanada am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in East Rutherford auf Ecuador. Das DFB-Team steht bereits als Sieger der Gruppe E fest.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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