Sport

Fußball-WM: Die Wade: Neymars Wettlauf mit der Zeit

Die Maskottchen der Fußball-WM 2026: Maple, der Elch, für Kanada, Zayu, der Jaguar, für Mexiko, und Clutch, der Adler, für die USA. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Sam Corum

  • Artikel teilen:

Brasiliens Altstar Neymar macht auf dem Weg zu seinem Comeback offenbar Fortschritte. Wann genau der Offensivmann wieder für den fünfmaligen Weltmeister auflaufen kann, ist aber weiter ungewiss. Ein Einsatz im ersten Gruppenspiel der Brasilianer bei der anstehenden Fußball-WM am Sonntag (0.00 Uhr/MESZ) gegen Marokko gilt als unwahrscheinlich.

Eine MRT-Untersuchung habe gezeigt, dass der angeschlagene Neymar "gute Fortschritte" mache, die "im erwarteten Rahmen liegen", teilte der Verband mit. Er werde "den geplanten Prozess der Genesung und des körperlichen Aufbaus fortsetzen". Den 34-Jährigen plagt eine Muskelverletzung in der Wade.

Die abschließenden beiden Testspiele der Brasilianer vor der WM gegen Panama (6:2) und Ägypten (2:1) hat der Stürmer des FC Santos schon verpasst.

Letztes Länderspiel im Oktober 2023

Ohnehin ruhen die größten Offensivhoffnungen der Seleção diesmal auf Vinícius Júnior von Real Madrid und Raphinha vom FC Barcelona. Ziel ist der sechste WM-Titel. Doch bereits der Auftakt gegen Afrikameister Marokko am kommenden Wochenende in New Jersey dürfte knifflig werden.

Neymars Nominierung für die WM in den USA, Kanada und Mexiko war durchaus eine Überraschung, sorgte in Brasilien aber auch für Begeisterung. Der Rekordtorschütze der Seleção hat sein bislang letztes Länderspiel vor mehr als zweieinhalb Jahren bestritten. Von der Topform, die er einst in Barcelona und bei Paris Saint-Germain zeigte, ist der Routinier weit entfernt.

Bei der Kaderbekanntgabe Mitte Mai hatte Nationaltrainer Carlo Ancelotti den von Verletzungen geplagten Superstar dann aber als wichtigen Faktor für die Mannschaft hervorgehoben - nicht zuletzt wegen seiner großen Erfahrung und seiner Anerkennung innerhalb des Teams.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Auch interessant::

/roj/news.de

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.