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Olympia 2026: Hunderte demonstrieren in Mailand gegen ICE

Die Olympischen Winterspiele 2026 finden in Mailand und Cortina statt. Bild: picture alliance/dpa | Peter Kneffel

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Aus Protest gegen die Anwesenheit von Beamten der US-Einwanderungspolizei ICE bei den Olympischen Winterspielen sind mehrere Hundert Studenten durch Mailand gezogen. Bei dem Demonstrationszug durch die Innenstadt waren Plakate wie "ICE out" ("ICE raus") zu sehen. An eine Wand sprühten mehrere Männer in Schwarz dem Slogan "Fuck ICE". Die Proteste verliefen bis zum frühen Nachmittag friedlich.

Die US-Einwanderungspolizei steht in der Kritik wegen ihres teils brutalen Vorgehens gegen Migranten in den Vereinigten Staaten, bei dem auch zwei Menschen getötet wurden. In der US-Olympiadelegation sollen sich ICE-Beamte um den Schutz von Offiziellen wie US-Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio kümmern. Italiens rechte Regierung betonte mehrfach, dass die ICE-Angehörigen auf den Straßen nicht zum Einsatz kämen.

Vance kam unterdessen in Mailand mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zusammen. Dabei lobte er die Organisatoren der Spiele für "ausgezeichnete Arbeit". Bei der großen Eröffnungsfeier am Abend im San-Siro-Stadion werden etwa 50 Staats- und Regierungschefs anwesend sein. Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella wird die Wettbewerbe offiziell für eröffnet erklären. Deutschland wird durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vertreten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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