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Bundesliga News: Der 19. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Aktuelle Nachrichten zur Fußball-Bundesliga lesen Sie hier auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | Robert Michael

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Samstag:

FC Bayern München - FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky)

Situation: Zwischen zwei Champions-League-Spielen will der FC Bayern auch seinen Bundesliga-Alltag siegreich meistern. Der FCA hofft trotz der klaren Außenseiterrolle auf eine Überraschung.

Statistik: Seit der 0:1-Auswärtsniederlage in Augsburg im September 2022 bejubelte der FC Bayern sechs Bundesliga-Siege in Folge gegen den FCA. Unter allen aktuellen Bundesligisten haben die Bayern in diesem Wettbewerb nur gegen den VfL Wolfsburg einen besseren Punktschnitt (2,54) als gegen Augsburg (2,45).

Personal: Upamecano muss weiter krank aussetzen, zudem sind bei den Münchnern Laimer, Stanisic und Boey nicht dabei. Banks fehlt dem FCA nach seiner fünften Gelben Karte. Der Einsatz von Mittelfeldspieler Jakic ist wegen einer Wadenverletzung offen.

Besonderes: Der FC Augsburg beendete im April 2014 die längste Ungeschlagen-Serie des FC Bayern. Schlagen die Schwaben noch einmal überraschend zu?

Bayer Leverkusen - Werder Bremen (15.30 Uhr/Sky)

Situation: Nach drei Pflichtspielniederlagen am Stück benötigt Bayer dringend einen Sieg, um die Saisonziele nicht aus den Augen zu verlieren. Werder steckt nach sieben sieglosen Spielen im letzten Tabellendrittel fest.

Statistik: Leverkusen hat gegen Werder in bislang 89 Ligaspielen eine negative Bilanz (25:28-Siege) und konnte nur eins der vergangenen sechs Heimspiele gegen Bremen gewinnen. Insgesamt endeten 36 Spiele zwischen beiden Teams remis.

Personal: Bayer muss auf Torhüter Flekken, Tapsoba, Tella und Ben Seghir verzichten. Nach mehr als viermonatiger Verletzungspause kehrt Mittelfeldspieler Palacios zurück in den Kader. Bei den Bremern fehlen sechs Spieler verletzungsbedingt.

Besonderes: Am Samstag feiert Bayer-Mittelstürmer Schick seinen 30. Geburtstag. An Bremen hat er gute Erinnerungen, da traf er zuletzt beim 3:3 gleich zweimal.

Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim (15.30 Uhr/Sky)

Situation: Die Eintracht muss das Champions-League-Aus wegstecken und hofft auf eine Wende in der Liga. Hoffenheim kommt als Tabellendritter und in Topform, hat aber seit fast zehn Jahren nicht mehr in Frankfurt gewonnen.

Statistik: Frankfurt landete nur einen Sieg in den vergangenen zehn Pflichtspielen (1:0 gegen Augsburg) und hat in der Liga schon 39 Gegentore kassiert. 2026 setzte es zudem jeweils drei Gegentore in den wettbewerbsübergreifend insgesamt vier Partien.

Personal: Die Eintracht kann die Winter-Neuzugänge Kalimuendo und Amaimouni-Echghouyab einsetzen, die in der Königsklasse nicht spielberechtigt waren. Die Offensivkräfte Ebnoutalib, Burkardt und Batshuayi fehlen weiterhin. Die TSG muss nur auf die Dauerverletzten Machida und Hlozek verzichten.

Besonderes: Für Interimstrainer Dennis Schmitt ist es das Bundesliga-Debüt, nachdem er die Champions-League-Partie in der Königsklasse verlor. Die Hessen suchen aber weiter nach einem Nachfolger für Dino Toppmöller.

FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg (15.30 Uhr/Sky)

Situation: Mainz steckt weiter im Tabellenkeller fest, hat zuletzt erstmals auch unter Neu-Trainer Urs Fischer verloren. Ein Sieg ist Pflicht, soll der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze hergestellt werden. Wolfsburg blieb bisher hinter seinen Möglichkeiten zurück. Nach der Klatsche in München gab es zuletzt einen knappen Sieg gegen St. Pauli und ein mageres Remis gegen Heidenheim.

Statistik: Hier hat Wolfsburg die Nase vorn. In der vorigen Saison gab es zwei Unentschieden. Der bislang letzte Mainzer Heimsieg datiert vom Dezember 2021, der bisher letzte Auswärtssieg gelang dem VfL ein Jahr später.

Personal: Bei Mainz kehren Amiri und Hollerbach nach Krankheit zurück und dürften in die Startelf rücken. Nebel und Silas müssen wahrscheinlich weichen. Bei Wolfsburg fehlt Arnold, für den gesperrten Kapitän könnte Svanberg starten. Pejcinovic ist wieder fit.

Besonderes: Wolfsburg hat die drittschlechteste Abwehr der Liga, sogar Mainz hat weniger Tore kassiert. Allerdings hat Mainz mit die schwächste Offensive der Liga.

1. FC Heidenheim - RB Leipzig (15.30 Uhr/Sky)

Situation: RB möchte wie in der Hinrunde nach der Klatsche gegen die Bayern eine neue Erfolgsserie starten. Heidenheim möchte den Abstiegsrelegationsrang verteidigen.

Statistik: RB hat nur eines von elf Pflichtspielen gegen Heidenheim verloren. 2015 hieß es in der 2. Bundesliga in der Voith-Arena 0:1.

Personal: Mit Ouédraogo, Lukeba und Bakayoko fehlen bei RB drei wichtige Spieler verletzt. Beim FCH steht Neuzugang Behrens vor seinem ersten Einsatz.

Besonderes: Die Trainer Frank Schmidt und Ole Werner treffen zum zehnten Mal in einem Bundesliga-Spiel aufeinander. Dabei hat Werner nur die vergangenen beiden Spiele gegen Schmidt gewonnen.

1. FC Union Berlin - Borussia Dortmund (18.30 Uhr/Sky)

Situation: Beim BVB stellt sich nach der Pleite bei Tottenham die Mentalitätsfrage - ein Thema, das eigentlich ad acta gelegt schien. In der Liga liegt das Team aber recht sicher auf Rang zwei. Union ist seit fünf Spielen ungeschlagen, wartet in diesem Jahr aber noch auf den ersten Sieg.

Statistik: Berlins Trainer Baumgart hat ein gutes Händchen. Die letzten sechs Tore wurden allesamt von Einwechselspielern erzielt.

Personal: Bei Union fehlt Köhn gesperrt. Auf der rechten Abwehrseite könnte Kapitän Trimmel zurück in die erste Elf rutschen. Sabitzer fehlt dem BVB weiterhin.

Besonderes: Dortmund hat nur eines der vergangenen 26 Spiele in der Bundesliga verloren: im vergangenen Oktober beim FC Bayern.

Sonntag:

Borussia Mönchengladbach - VfB Stuttgart (15.30 Uhr/DAZN)

Situation: Bei der Borussia herrscht wieder Krisenalarm. Nach den miesen Auftritten in Hoffenheim (1:5) und beim HSV (0:0) muss eine Reaktion her. Der VfB erwischte zumindest in der Liga einen tollen Start ins neue Jahr und mischt im Kampf um die Champions League mit.

Statistik: Bei keinem anderen Bundesligateam gewann Stuttgart auswärts öfter als bei der Borussia: 16 Siege gab es bislang am Niederrhein.

Personal: Bei den Gladbachern fällt Abwehrspieler Diks aus, Neuzugang Sarco steht sogleich im Kader. Beim VfB könnte El Khannouss nach dem Finaleinzug mit Marokko beim Afrika Cup ins Aufgebot zurückkehren.

Besonderes: Treffen der Torjäger: Der Anteil von Tabakovics Toren an allen Gladbacher Treffern ist noch höher (39 Prozent) als der von Undav beim VfB (30).

SC Freiburg - 1. FC Köln (17.30 Uhr/DAZN)

Situation: In der Europa League läuft es für Freiburg, in der Liga liegen die Badener schon ein ganzes Stück hinter den internationalen Plätzen zurück. Die Kölner beendeten mit dem 2:1 gegen Mainz zuletzt ihre lange Sieglos-Serie.

Statistik: Es ist das 48. Pflichtspiel zwischen den beiden Clubs. Die Freiburger stehen bei 22, die Kölner bei 16 Siegen. Dazu gab es neun Unentschieden. Das Hinspiel ging allerdings klar mit 4:1 an die Domstädter.

Personal: Der SC dürfte das gleiche Aufgebot zur Verfügung haben wie im Europapokal gegen Maccabi Tel Aviv (1:0). Köln hat Defensivsorgen: Hübers, Kilian, Heintz und Schmied fehlen wegen Verletzungen.

Besonderes: Beim 4:1 im Hinspiel Ende August erzielte der Kölner Shootingstar Saïd El Mala das erste Bundesliga-Tor seiner Karriere.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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