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Bundesliga News: Der 18. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Aktuelle Nachrichten zur Fußball-Bundesliga lesen Sie hier auf news.de. Bild: picture alliance/dpa | Robert Michael

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Samstag:

Borussia Dortmund - FC St. Pauli (15.30 Uhr/Sky)

Situation: Der BVB ist Tabellenzweiter und hat in dieser Saison in der Liga zu Hause noch nicht verloren. St. Pauli braucht jeden Punkt im Abstiegskampf.

Statistik: 25 Mal trafen die beiden Vereine bisher in Pflichtspielen aufeinander. 17 Mal gewann der BVB. Der bis dato letzte Sieg in der Liga gelang St. Pauli im Jahr 1989.

Personal: Dortmund muss auf Sabitzer, Bensebaini und Anselmino verzichten. St. Pauli hofft auf eine Rückkehr der verletzten Metcalfe und Sinani. Der Ausfall von Kapitän Irvine ist das größte Problem.

Besonderes: St. Pauli hat noch nie in Dortmund gewonnen.

VfL Wolfsburg - 1. FC Heidenheim (15.30 Uhr/Sky)

Situation: Heidenheim ist vor dem Beginn der Rückrunde auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen. Wolfsburg kann sich mit dem zweiten Heimsieg in vier Tagen weiter von den Abstiegsrängen absetzen.

Statistik: Wolfsburg gewann bislang sechs von acht Pflichtspielen gegen Heidenheim - verlor aber das bislang letzte Heimspiel im März 2025.

Personal: Dzenan Pejcinovic, Wolfsburgs Siegtorschütze beim 2:1 gegen den FC St. Pauli, fällt mit einer Fußverletzung aus. Für ihn soll Mohammed Amoura in die Startelf rücken. Die Heidenheimer Wintertransfers Hennes Behrens und Christian Conteh sind beide noch nicht fit.

Besonderes: In der Volkswagen Arena treffen die beiden schlechtesten Abwehrreihen der Bundesliga aufeinander. Wolfsburg hat in bisher 17 Partien 37 Gegentore kassiert, Heidenheim deren 38.

TSG Hoffenheim - Bayer Leverkusen (15.30 Uhr/Sky)

Situation: Hoffenheim ist im Feld der Bayern-Verfolger die Mannschaft der Stunde. Im ersten Spiel im neuen Jahr wurde Mönchengladbach mit 5:1 abgefertigt. Die Champions-League-Plätze sind in Reichweite. Leverkusen liegt einen Punkt hinter der TSG. Leverkusens Jahreseinstand endete mit einem 1:4 gegen Stuttgart. Die Partie in Hamburg fiel dem Wetter zum Opfer.

Statistik: Die Bilanz spricht eindeutig für die Gäste. Von 31 Spielen konnte Hoffenheim nur neun gewinnen. Der letzte Heimsieg liegt schon sechs Jahre zurück. Das letzte Duell im vergangenen August in Leverkusen gewann allerdings die TSG.

Personal: Hoffenheim kann wieder auf den zuletzt angeschlagenen Prömel zurückgreifen. Auch Touré ist wieder ein Kandidat für die Startelf. Hajdari dürfte nach abgesessener Sperre Kabak in der Innenverteidigung ersetzen. Bei Leverkusen sind Maza, Kofane und Schick wieder einsatzbereit.

Besonderes: Beide Mannschaften haben jeweils 34 Tore geschossen, gehören damit zu den stärksten Offensiv-Teams der Liga. In Asllani, Lemperle und Kramaric verfügt die TSG über ein starkes Sturmtrio. Zusammen haben sie 18 Treffer erzielt - jeder sechs. Leverkusens Schick hat auch sechsmal getroffen.

1. FC Köln - FSV Mainz 05 (15.30 Uhr/Sky)

Situation: Köln ist seit acht Spielen sieglos und rutschte auf Rang zwölf ab, die schlechteste Platzierung in dieser Saison. Nach zunächst drei Unentschieden feierten die Mainzer unter dem neuen Trainer Urs Fischer beim 2:1 gegen Heidenheim den ersten Sieg. Es war der Erste nach zwölf sieglosen Partien.

Statistik: Beim 1:3 gegen Bayern München verspielte Köln zum fünften Mal in dieser Saison eine Führung. Fischer hat als Trainer nie gegen Köln verloren. In zehn Spielen mit Union Berlin gab es sieben Siege und drei Unentschieden.

Personal: Mit den verletzten Heintz, Kilian, Hübers und Schmied fehlen den Kölnern erneut vier Abwehrspieler. Immerhin kehren Martel und van den Berg nach Sperren zurück. Mainz muss weiter auf die kranken Stürmer Hollerbach und Weiper verzichten. Zudem fehlt Veratschnig.

Besonderes: In den ersten beiden Spielen 2026 hat der Mainzer Nadiem Amiri jeweils ein Tor erzielt, träfe er auch in Köln, wäre dies eine Premiere: Drei Tore in drei aufeinanderfolgenden Spielen sind dem 29-Jährigen noch nie gelungen.

Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr/Sky)

Situation: Nach dem ausgefallenen Spiel gegen Bayer Leverkusen bestreitet der HSV sein erstes Heimspiel des neuen Jahres. Es ist zudem der erste Auftritt der Hanseaten vor den eigenen Fans nach den Vorwürfen gegen den früheren Sportvorstand Stefan Kuntz. Mönchengladbach reist mit der Hypothek der 1:5-Pleite bei der TSG Hoffenheim in den Volkspark.

Statistik: Der HSV und die Borussia stehen sich zum 102. Mal in der Bundesliga gegenüber. Bislang setzten sich die Hanseaten 40 Mal durch. Mönchengladbach feierte 34 Siege, 27 Partien endeten mit einem Remis.

Personal: Beim Hamburger SV gehen in Nicolas Capaldo und Luka Vuskovic gleich zwei Spieler mit bereits vier Gelben Karten in die Partie. Bei einer weiteren Verwarnung kommt es zu einer Sperre für das prestigeträchtige Stadtderby beim FC St. Pauli am nächsten Spieltag. Ob Tomas Cvancara bei den Gästen einen Platz im Kader erhält, ist offen.

Besonderes: In Mönchengladbach bestritt der HSV sein erstes Bundesliga-Spiel nach der siebenjährigen Abstinenz aus dem Oberhaus. Die Partie endete mit einem torlosen Unentschieden.

RB Leipzig - Bayern München (18.30 Uhr/Sky)

Situation: Um in den Champions League-Rängen zu bleiben, braucht RB jeden Punkt. Nach dem 0:6 im Hinspiel wollen die Sachsen Wiedergutmachung. Die Bayern sind nach einer Rekord-Hinrunde der Konkurrenz weit enteilt.

Statistik: In der Bundesliga konnte RB in 19 Duellen erst zweimal gegen die Bayern gewinnen, davon einmal - 2018 - daheim mit 2:1.

Personal: RB hat bis auf die Langzeitausfälle Klostermann und Bakayoko alle Mann an Deck. Bei Bayern steht Musiala nach langer Pause vor der Rückkehr in den Kader. Kimmich ist nach Problemen am Sprunggelenk wieder dabei.

Besonderes: Manuel Neuer steht vor seinem 584. Pflichtspiel für die Bayern. Damit würde er mit Franz Beckenbauer gleichziehen und auf Platz fünf der internen Rangliste vorrücken.

Sonntag:

VfB Stuttgart - 1. FC Union Berlin (15.30 Uhr/DAZN)

Situation: Der VfB Stuttgart ist gut aus der Winterpause gestartet und ist auf einen Champions-League-Platz geklettert. Union Berlin reist mit einem Last-Minute-Remis beim FC Augsburg an.

Statistik: In den letzten vier Bundesliga-Spielen hat immer mindestens ein Union-Joker getroffen - das gab es in der Bundesliga-Geschichte der Hauptstädter bislang noch nie.

Personal: El Khannouss ist noch beim Afrika Cup. Als Leistungsträger steht dem VfB auch weiterhin Tiago Tomás nicht zur Verfügung. Bei Union fehlten vor der Augsburg-Partie vier Profis.

Besonderes: In der Saison 2018/19 standen sich die beiden Teams in der Relegation gegenüber - mit dem besseren Ende für die Unioner, die den Abstieg des VfB besiegelten.

FC Augsburg - SC Freiburg (17.30 Uhr/DAZN)

Situation: Augsburg steckt als Hinrunden-15. mitten im Abstiegskampf. Die Freiburger können als Achter noch Richtung Europapokalplätze blicken.

Statistik: Trotz des späten 1:1-Gegentores gegen Union Berlin am Donnerstagabend ist der FCA unter Trainer Manuel Baum wieder heimstärker. Es gab neben dem Sieg gegen Bayer Leverkusen zwei Unentschieden.

Personal: Viel ändern zum 1:1 gegen Union Berlin dürfte FCA-Coach Baum nicht. Er könnte aber auch auf frische Kräfte setzen. Die Freiburger können wieder auf Abwehrchef Ginter bauen, Nebenmann Lienhart fehlt weiter.

Besonderes: Augsburg-Rückkehrer Gregoritsch trifft auf seinen Ex-Club, für den er bis zum vergangenen Sommer drei Jahre auflief - größtenteils erfolgreich.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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