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Skisprung-Weltcup der Herren heute in Planica: Marius Lindvik siegt beim Skifliegen - Geiger auf Rang acht

Wo landet Weltcup-Sieger Domen Prevc bei seinem Heim-Skifliegen in Planica? Bild: picture alliance/dpa/NTB | Trond R Teigen

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  • Skisprung-Weltcup der Herren 2025/26 - aktuelle Ergebnisse
  • Zeitplan für das Skifliegen in Planica (Slowenien) vom 26. bis 29. März 2026
  • Ergebnisse im News-Ticker

Der deutsche Skispringer Pius Paschke startete im vergangenen Winter furios in die neue Saison. Er holte zum Auftakt seinen zweiten Weltcup-Sieg und konnte seine Topform auch in den darauffolgenden Wochen zeigen. Zum Ende des vergangenen Winters gelangen ihm jedoch nur noch selten Spitzenplatzierungen. Stattdessen dominierten die Österreicher. Daniel Tschofenig, Jan Hörl und Stefan Kraft belegten die Plätze eins bis drei in der Weltcup-Gesamtwertung. Die neue DSV-Hoffnung waren in diesem Jahr der Sommer-Grand-Prix-Sieger Philipp Raimund, der bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina Gold auf der Normalschanze holte. Überzeugen sie auch beim Skifliegen in Planica? Hier informieren wir Sie über alle Ergebnisse aus Slowenien.

Zeitplan für den Skisprung-Weltcup der Herren 2026 mit dem Skifliegen in Planica (Slowenien)

So sieht das Programm für die Skispringer in Planica aus:

Datum Uhrzeit (MEZ)* Wettbewerb Sieger
Donnerstag, 26.03.2026 10.00 Uhr Qualifikation Einzel HS240 Anze Lanisek
Freitag, 27.03.2026 15.00 Uhr Einzel HS240 Domen Prevc
Samstag, 28.03.2026 09.30 Uhr Team HS240 Österreich
Sonntag, 29.03.2026 10.00 Uhr Einzel HS240 Marius Lindvik

* kurzfristige Änderungen im Ablaufplan möglich

Skisprung-Weltcup der Herren 2025/26 im News-Ticker: Alle Ergebnisse vom Skifliegen in Planica

An dieser Stelle halten wir Sie über alle Ergebnisse beim Weltcup in Planica auf dem Laufenden.

+++ 29.03.2026: Lindvik siegt beim Skifliegen - Geiger auf Rang acht +++

Die deutschen Skispringer haben beim Abschied von Bundestrainer Stefan Horngacher nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen können. Karl Geiger belegte beim Skifliegen zum Saisonabschluss im slowenischen Planica als bester Deutscher den achten Platz. Andreas Wellinger wurde Elfter.

Den Sieg sicherte sich Marius Lindvik. Der Norweger flog 238,5 und 231 Meter weit. Auf Rang zwei landete Domen Prevc. Dritter wurde Lindviks Landsmann Johann Andre Forfang.

Der Slowene Prevc hat diesen Winter dominiert. Der 26-Jährige gewann die Vierschanzentournee, bei den Olympischen Winterspielen holte er zweimal Gold. Er ist zudem Gesamtweltcupsieger und Skiflug-Weltmeister.

Noch keine offizielle Verkündung des neuen Bundestrainers

Aus dem deutschen Team war Pius Paschke der Drittbeste. Er flog auf Platz 19, Philipp Raimund landete auf Rang 28. Felix Hoffmann schied bereits nach dem ersten Durchgang aus.

Die Springer wissen bereits, wer sie in der kommenden Saison als Cheftrainer betreut. Öffentlich sagen wollte es bis jetzt aber niemand. In den kommenden Tagen wird mit einem Statement des Deutschen Skiverbands gerechnet.

+++ 28.03.2026: Deutsche Skispringer fliegen am Podest vorbei +++

Die deutschen Skispringer haben einen Podestplatz im letzten Teamwettbewerb der Saison verpasst. Beim Sieg der Österreicher im Skiflug-Spektakel von Planica belegten Andreas Wellinger, Karl Geiger, Philipp Raimund und Pius Paschke Rang vier. 43,3 Punkte fehlten letztlich auf Platz drei. Österreich triumphierte vor den Teams aus Japan und Norwegen.

Aus dem deutschen Quartett zeigte einzig Wellinger zwei konstant gute Sprünge, Geiger ließ im zweiten Durchgang mehrere Meter liegen. Starker Wind sorgte mehrfach für Unterbrechungen. Auch Domen Prevc, der große Dominator dieses Winters, zeigte Unsicherheiten und landete mit Gastgeber Slowenien letztlich nur auf Platz fünf.

Am Sonntag steht zum Abschluss der Saison und zum Abschied des scheidenden Bundestrainers Stefan Horngacher noch ein Einzel-Skifliegen an.

Hüttel kündigt zeitnahe Trainer-Entscheidung an

Wer auf Horngacher folgen wird, ist noch offen. Sportdirektor Horst Hüttel vom Deutschen Skiverband bat um "noch ein paar Tage Geduld". Man stehe "direkt vor der Zielgeraden", sei aber "noch nicht drüber", sagte er im ZDF. Bis eine Entscheidung kommuniziert werde, werde es "nicht mehr lange dauern".

Mit Horngachers Arbeit in den vergangenen sieben Jahren sei man "zufrieden", resümierte Hüttel. "In Summe Schulnote zwei, würde ich sagen". Der Österreicher war 2019 auf Ex-Bundestrainer Werner Schuster gefolgt.

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/news.de/dpa

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