Bastian Schweinsteiger: "Jung und knackig" - ARD-Moderatorin sprachlos nach Schweinsteiger-Urteil
Bastian Schweinsteiger würde sich beim DFB nicht drücken. Bild: picture alliance/dpa | Jan Woitas
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
03.07.2026 12.57
- Bastian Schweinsteiger würde Rudi Völler unbedingt behalten
- Fußball-Weltmeister würde sich nicht vor Verantwortung beim DFB drücken
- "Jung und knackig" - Schweini bleibt erstmal bei der ARD
Das deutsche Nationalteam ist nach der desaströsen Niederlage gegen Paraguay im Achtelfinale der Weltmeisterschaft tief in der Krise. Bundestrainer Julian Nagelsmann wird laut Berichten zurücktreten, nachdem die Verantwortlichen in der DFB-Zentrale zu einer dreistündigen Krisensitzung zusammengekommen waren. In dieser angespannten Situation sorgte Bastian Schweinsteiger für Aufsehen.
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Bastian Schweinsteiger würde Rudi Völler unbedingt behalten
Während der Vorberichterstattung zum Spiel zwischen Österreich und Europameister Spanien, das 0:3 endete, sprach der Weltmeister von 2014 mit ARD-Moderatorin Esther Sedlaczek über die Zukunft des Verbandes. Seine Aussagen zur möglichen eigenen Rolle beim DFB ließen aufhorchen. Sedlaczek konfrontierte den 42-Jährigen mit möglichen Personalveränderungen an der Verbandsspitze. Die Moderatorin wollte wissen, wie er zu Konsequenzen stehen würde, sollten neben Nagelsmann auch Funktionäre wie Andreas Rettig oder Rudi Völler ihre Posten verlieren. Die Antwort fiel eindeutig aus.
Schweinsteiger betonte, dass der gesamte Verband einer kritischen Prüfung unterzogen werden müsse. Gleichzeitig hob er die besondere Bedeutung Völlers für den DFB hervor. "Ich finde gerade Rudi Völler ganz wichtig, er hat die Erfahrung, er ist Weltmeister geworden, den würde ich schon gern weiterhin beim DFB sehen", erklärte der frühere Bayern-Star im Interview.
Die Begründung: Völler verfüge über das nötige Know-how im Fußballgeschäft und wisse genau, welche Schritte für tiefgreifende Veränderungen notwendig seien. Ein deutliches Signal in Richtung der Verbandsführung.
Schweinsteiger würde sich nicht vor Verantwortung beim DFB drücken
Als Sedlaczek direkt nachfragte, ob er selbst einen Posten beim DFB übernehmen könne, reagierte Schweinsteiger zunächst mit einem Lachen. Er verwies scherzhaft auf seine Tätigkeit bei der ARD als besten Job überhaupt. Doch dann wurde der Ex-Nationalspieler grundsätzlich.
- "Natürlich würde ich mich nicht drücken vor einer Verantwortung, so bin ich grundsätzlich nicht", stellte er klar. Für das Nagelsmann-Aus präsentierte Schweinsteiger jedoch eine konkrete Vision. Seine favorisierte Lösung: "Jürgen Klopp und Rudi Völler wären das Dreamteam."
"Jung und knackig" - Schweini bleibt erstmal bei der ARD
Trotz seiner grundsätzlichen Bereitschaft machte der frühere Nationalspieler deutlich, dass ein Wechsel zum Verband derzeit nicht ansteht. Mit einem Augenzwinkern bezeichnete er seine Position als TV-Experte bei der ARD als das Nonplusultra.
Die Diskussion endete in humorvollem Ton. Als Sedlaczek sich rückversichern wollte, ob er dem Sender erhalten bleibe, konterte Schweinsteiger entspannt. "Wir spielen ja in 10 Jahren auch noch Fußball, ich bin ja noch jung und knackig, Esther", erklärte der 42-Jährige mit einem Schmunzeln und ließ seine TV-Partnerin zumindest kurzzeitig sprachlos zurück.
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