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Christian Ulmen: Durfte nicht veröffentlicht werden - Interview-Vorwurf sorgt für Wirbel

Christian Ulmen und Collien Fernandes hier noch als Paar auf dem roten Teppich. Bild: dpa/Carsten Koall

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  • Christian Ulmen und Collien Fernandes - er soll mit der "Zeit" zu den Vorwürfen gesprochen haben
  • Keine Freigabe - seine Worte bleiben angeblich ungehört
  • "Zeit"-Autorinnen veröffentlichen Bericht über Ulmen, ohne Zitate und über sein Schweigen
  • Reaktionen im Netz - User:innen reagieren auf Ulmen-Fernandes-Bericht

Es ist ein Fall, der deutschlandweit hohe Wellen schlug. "Traumschiff"-Ärztin Collien Fernandes beschuldigte ihren Ex-Partner Christian Ulmen, ihre Persönlichkeitsrechte im Netz beschnitten zu haben. Die Vorwürfe wiegen schwer. Während Collien ihre Leidensgeschichte öffentlich machte, schwieg Christian Ulmen bisher zu den Vorwürfen. Doch wie herausstellt, hatte der 50-Jährige offenbar durchaus Redebedarf.

Christian Ulmen im Gespräch mit der "Zeit" - darum wurde es nie veröffentlicht

Unter der Überschrift "Herr Ulmen möchte nun doch nicht", erklärt die "Zeit", dass sie rund fünf Stunden lang mit Christian Ulmen gesprochen habe. Das Interview wurde jedoch niemals gedruckt. Kein einziges Zitat schaffte es an die Öffentlichkeit.

Warum? Eine Veröffentlichung sei nicht möglich gewesen, weil keine Freigabe erteilt wurde, heißt es seitens der "Zeit" in einem Bericht. Solche Freigaben gelten in der Medienbranche als üblich. Trotz intensiven Kontakts mit Christian Schertz, Anwalt des Schauspielers, sei jedoch keines seiner Worte freigeben worden.

"Seine Worte dürfen wir nicht dokumentieren"

In einem Instagram-Beitrag der "Zeit" erklärte man diesbezüglich: "Wir haben ihn besucht - aber seine Worte dürfen wir nicht dokumentieren."

Des Weiteren heißt es in dem Post: "Fünf Stunden lang sprachen wir mit dem Schauspieler, fragten ihn, was er da bloß getan habe. Er gab umfassende Antworten." Die "Zeit" spricht schließlich von wochenlangen Auseinandersetzungen über "Formulierungen". Am Ende bleibe laut des Mediums die Erkenntnis: "Ulmen und Schertz haben letztendlich alle Zitate wieder kassiert."

Netz-User äußern sich zum Fall Fernandes-Ulmen: "Manchmal braucht es keine Worte"

Die beiden "Zeit"-Autorinnen Anne Kunze und Laura Hertreiter sprechen hier von einer "Geschichte einer gescheiterten Recherche". Für viele Netz-User sagt dieses "Nichtssagen" jedoch ziemlich viel. Bei Instagram heißt es unter anderen in den Kommentaren:

  • "Danke für eure Mühe. Man darf hier sicherlich die Frage stellen, weshalb jemand 5 Stunden für ein Interview opfert und dann kein einziges Zitat daraus veröffentlichen lässt."
  • "Danke, dass ihr das genau so veröffentlicht."
  • "Eine Schande, dass er einfach schweigen darf, während sie sich mit widerlichen, hetzenden Kommentaren auseinandersetzen muss."
  • "Manchmal braucht es auch gar keine Worte."
  • "Man kann nicht nicht kommunizieren."
  • "Journalistisch grandios! Es wird nichts gesagt und doch alles. Chapeau!"

Für Christian Ulmen gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.

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