Britney Spears: "Beängstigend!" Visagistin zeigt sich besorgt über das Verhalten der Sängerin
Britneys ehemalige Visagistin sorgt sich um die Popsängerin. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Wire | Kay Blake
Erstellt von Sabrina Böhme
17.03.2026 09.18
- Ex-Visagistin zeigt sich nach der Festnahme von Britney Spears besorgt.
- Make-up-Artist spricht über erste Warnzeichen im Leben der Popsängerin.
- Britneys Verhalten besorgt die Visagistin. Sie prangert fehlende Hilfe für den Superstar an.
Die Sorgen um Britney Spears reißen nicht ab. Vergangene Woche wurde die 44-jährige Popsängerin von der kalifornischen Highway Patrol angehalten und in Handschellen abgeführt. Der Vorwurf: Trunkenheit am Steuer. Laut Polizeifunk soll ihr BMW mit hoher Geschwindigkeit gebremst und zwischen den Fahrspuren geschwankt haben. Mehr als neun Stunden verbrachte sie anschließend in Polizeigewahrsam. Nun meldet sich eine Frau zu Wort, die Britney in ihren frühen Karrierejahren so nah war wie kaum jemand sonst. Make-up-Artistin und Stylistin Julianne Kaye lebte zeitweise sogar mit dem Popstar zusammen und begleitete sie auf Welttourneen. Gegenüber "The Mirror" äußert sie sich nun zutiefst besorgt über den Zustand ihrer einstigen Freundin. "Es ist enttäuschend und traurig", sagt Kaye über die jüngste Festnahme.
Visagistin besorgt: So veränderte sich Britney Spears
Julianne Kaye lernte Britney Spears vor fast drei Jahrzehnten kennen, als sie selbst Mitte zwanzig war. Damals begleitete sie den aufstrebenden Popstar auf Tourneen durch Europa und Asien. An die erste Zeit erinnert sie sich mit gemischten Gefühlen. "Sie war lustig, voller Energie, süß und total bodenständig", beschreibt Kaye die junge Sängerin. "Sie war wirklich begeistert von allem im Leben."
Doch die unbeschwerte Phase währte nicht lange. Das Management habe Britney immer mehr abverlangt, als sie eigentlich wollte. "Das hat sie ziemlich deprimiert gemacht", erinnert sich die Stylistin. "Sie weinte viel und sagte: 'Ich will normal sein.'" Die Warnzeichen seien offenbar schon damals deutlich erkennbar gewesen.
Popsängerin wurde zur Gefangenen
Der Aufstieg zur Weltberühmtheit vollzog sich in atemberaubendem Tempo. Kaye beschreibt den Wandel als schockierend: "Es ging davon, dass sie noch durch ein Einkaufszentrum laufen konnte, wo die Leute sie nicht wirklich kannten, bis dahin, dass sie das Hotelzimmer nicht mehr verlassen konnte." Die Hysterie um den Popstar nahm bedrohliche Ausmaße an. "Wir saßen in einem Van und Fans brachten ihn zum Schaukeln. Es fühlte sich sehr verrückt an." Auch die Medienvertreter machten der jungen Sängerin das Leben zur Hölle. "Die Paparazzi waren damals wirklich brutal", erinnert sich Kaye. Sie hätten keine Grenzen gekannt und seien sogar über Zäune geklettert, um Fotos zu ergattern. "Es war unerbittlich."
Make-up-Artist kritisiert Vormundschaft: Britney als Geldmaschine benutzt
Die jahrelange Vormundschaft über Britney Spears betrachtet Kaye mit großem Unbehagen. "Das fühlte sich alles sehr falsch an", sagt sie. "Man steckt jemanden nicht in eine Vormundschaft und lässt sie dann Vegas-Shows machen. Es sollte darum gehen, Hilfe zu bekommen, nicht darum, Geld für 'die Maschine' zu verdienen." Besonders die Medikamente jener Zeit bereiten der früheren Vertrauten Sorgen. "Ich glaube, das Lithium, das sie ihr während der Vormundschaft gegeben haben, könnte dauerhaften Schaden angerichtet haben", befürchtet Kaye. "Ihr Verhalten ist nicht das einer typischen Person."
Seit dem Ende der rechtlichen Kontrolle macht sich die Stylistin andere Gedanken. "Es scheint nicht so, als hätte sie irgendwelche Freunde oder eine gute Gruppe von Menschen, die hinter ihr stehen", bedauert sie.
Visagistin wünscht sich Kontakt zum US-Superstar
Obwohl der Kontakt zwischen den beiden Frauen seit Jahren abgerissen ist, spürt Kaye noch immer eine tiefe Verbundenheit. "Ich bin jemand, der mit jedem Freund nach 20 Jahren wieder anknüpfen könnte", erklärt sie. "Aber ich fürchte, wir sind mental meilenweit voneinander entfernt, basierend auf dem, was ich sehe." Sie zeigte sich auch besorgt über Britneys Beiträge auf Instagram. Sie empfindet sie als "beängstigend". Die Stylistin würde Britney ohne zu zögern wiedersehen. "Wenn ich sie erreichen und zum Mittagessen einladen könnte, würde ich es tun. Aber ich bin sicher, sie wurde ausgegrenzt." Auch die Frage, wie man überhaupt noch Kontakt zu ihr aufnehmen könne, beschäftigt sie.
Kürzlich hat Kaye alte Fotos aus ihrer gemeinsamen Zeit hervorgeholt. "Es war ein großer Teil meines Lebens. Ich bin mit Britney in meinen Zwanzigern aufgewachsen", sagt sie wehmütig. Sie hoffe, dass Britney Hilfe bekomme. Die brauche sie.
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