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Andrew Mountbatten Windsor: Ex-Royal nutzte Epstein-Immobilien und Dienste selbst nach dessen Verhaftung

Andrew Mountbatten Windsor: Neu aufgetauchte Mails an Epstein belasten den Ex-Royal erneut schwer. Bild: picture alliance/dpa/AP Pool/PA Wire | Kirsty Wigglesworth

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  • Andrew soll mehrfach um Aufenthalte in Epsteins Häusern gebeten haben
  • Auch Sarah Ferguson wird in den Unterlagen erwähnt
  • Königshaus signalisiert Unterstützung möglicher Ermittlungen

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Neue Enthüllungen um Ex-Prinz Andrew sorgen erneut für Schlagzeilen. Frisch veröffentlichte Dokumente aus dem Umfeld des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein legen nahe, dass der Brite über Jahre hinweg von den Luxusimmobilien und Dienstleistungen des Finanzierers profitiert haben soll. Die Vorwürfe bringen den Bruder von König Charles III. erneut unter Druck.

Luxusaufenthalte für Andrew Mountbatten Windsor trotz Epsteins Vorstrafen

Aus neu ausgewerteten E-Mail-Verläufen geht hervor, dass Andrew mehrfach darum gebeten haben soll, Immobilien von Jeffrey Epstein nutzen zu dürfen. Die Anfragen sollen kurz nach Epsteins Haftstrafe wegen Sexualdelikten erfolgt sein. Demnach bat Andrew unter anderem um Zugang zu einer exklusiven Wohnung in Paris für private Aufenthalte. Epstein soll dem Wunsch zugestimmt und zusätzlich angeboten haben, Chauffeur und Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Laut den Dokumenten zeigte sich Andrew in seinen Nachrichten äußerst dankbar für die Unterstützung. Wie häufig der Royal die Immobilie tatsächlich nutzte, bleibt unklar.

Auch Sarah Ferguson soll Immobilien genutzt haben

Die Unterlagen legen nahe, dass nicht nur Andrew selbst von Epsteins Netzwerk profitierte. Auch seine Ex-Frau Sarah Ferguson soll wiederholt Unterkünfte aus dem Immobilienportfolio des Finanzierers genutzt haben. In mehreren Nachrichten wird deutlich, dass Andrew entsprechende Anfragen teilweise in ihrem Namen weiterleitete.

Treffen und gemeinsame Aufenthalte sorgen für Kritik

Besonders brisant wirkt ein Aufenthalt, bei dem Andrew mehrere Tage gemeinsam mit Epstein in dessen Anwesen in New York verbracht haben soll. Bilder, die die beiden Männer gemeinsam im Central Park zeigen, hatten bereits früher für öffentliche Empörung gesorgt. Die aktuellen Veröffentlichungen verstärken erneut Zweifel am Umgang des Royals mit dem mehrfach verurteilten Sexualstraftäter.

Königshaus reagiert mit Distanz auf Andrew

Bereits zuvor hatte das britische Königshaus Konsequenzen gezogen. Prinz Andrew verlor mehrere offizielle Titel und zog sich weitgehend aus öffentlichen Aufgaben zurück. Der Buckingham Palace erklärte, man werde mögliche Ermittlungen der Behörden unterstützen.
Parallel nehmen Forderungen nach einer umfassenden Untersuchung der Kontakte zwischen Andrew und Epstein zu. Zudem steht der Ex-Royal laut Berichten im Fokus weiterer Prüfungen, bei denen es um mögliche Weitergabe sensibler Informationen während seiner Tätigkeit als Handelsbeauftragter gehen soll.

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