Francis Buchholz ist tot: "Worte können unsere Trauer nicht beschreiben" - Ex-Scorpions-Bassist gestorben
Der frühere Scorpions-Bassist Francis Buchholz ist gestorben, wie seine Familie bestätigt. Bild: picture alliance/dpa | Dieter Roosen
Erstellt von Tobias Rüster
23.01.2026 14.24
- Francis Buchholz nach schwerer Krankheit gestorben
- Fast zwei Jahrzehnte prägten die erfolgreichsten Jahre
- Familie ging Francis Buchholz vor Weltruhm
- Comeback auf großen Bühnen mit Michael Schenker
Der ehemalige Scorpions-Bassist Francis Buchholz ist tot. Am Donnerstag, dem 22. Januar, verstarb der Musiker im Kreis seiner Familie, wie die Angehörigen laut "Rolling Stone" in einer Erklärung mitteilten. Buchholz wurde 75 Jahre alt.
Francis Buchholz nach Krankheit gestorben
Eine Krankheit führte zum Tod des Bassisten, der fast zwei Jahrzehnte Teil der deutschen Rockband war. Die Familie begleitete Buchholz während seiner Erkrankung bis zum Ende. In ihrer Mitteilung würdigten die Hinterbliebenen den Verstorbenen als Menschen, für den die Familie stets an erster Stelle stand. Die Angehörigen zeigten sich tief erschüttert über den Verlust.
- "Während seines Kampfes gegen die Erkrankung waren wir stets an seiner Seite und haben jede Herausforderung gemeinsam getragen. Francis war ein Familienmensch. Worte können unsere Trauer nicht beschreiben", heißt es in dem Statement laut "Rolling Stone".
Fast zwei Jahrzehnte prägten die erfolgreichsten Jahre derScorpions
Von 1973 an gehörte Buchholz den Scorpions an. Während seiner beinahe 20-jährigen Mitgliedschaft erlebte die hannoversche Formation ihre kommerziell stärkste Phase. Der Bassist wirkte an den bedeutendsten Werken der Gruppe mit.
Hits wie "Rock You Like a Hurricane" entstanden in der Ära des Musikers. Ebenso zählen die Ballade "Still Loving You" sowie die Hymne "Wind of Change" zu den Kompositionen, die während seiner aktiven Zeit bei der Band veröffentlicht wurden. Diese Songs machten die Scorpions weltweit bekannt.
Familie ging Francis Buchholz vor Weltruhm
Kurz nachdem das Album "Crazy World" weltweiten Erfolg feierte, traf Buchholz 1992 eine folgenschwere Entscheidung. Die Geburt seiner Zwillingstöchter veranlasste ihn, das ständige Tourgeschäft aufzugeben. Der Musiker wählte bewusst ein Leben fernab des Rampenlichts.
Comeback auf großen Bühnen mit Michael Schenker
Nach seinem Ausstieg bei den Scorpions schlug Buchholz zunächst einen anderen Weg ein. Als Berater in der Musikbranche blieb er der Industrie verbunden, ohne selbst auf der Bühne zu stehen. Doch die Leidenschaft zur Musik ließ ihn nicht dauerhaft los.
Jahre später folgte seine Rückkehr ins Scheinwerferlicht. Mit Michael Schenker's Temple of Rock betrat der Bassist erneut internationale Bühnen. Gemeinsam mit alten Bekannten wie dem Gitarristen Michael Schenker und Schlagzeuger Herman Rarebell entstanden vier weitere Alben. Diese Zusammenarbeit markierte ein neues Kapitel in seiner musikalischen Laufbahn.
Buchholz hinterlässt seine Ehefrau Hella. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Sohn Sebastian sowie die Zwillingstöchter Louisa und Marietta. Die Familie bat um Respekt für ihre Privatsphäre in dieser schweren Zeit.
Lesen Sie außerdem noch:
- Rührender Abschiedsbrief an ihr Baby - Influencerin (19) stirbt Krebstod
- "Hartz und herzlich"-Regina ist tot - Todesursache unklar
- Influencerin (33) stürzt in Thailand-Hotel vom Balkon in den Tod