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Kenny Morris ist tot: Trauer um Punk-Legende - Siouxsie and the Banshees-Schlagzeuger gestorben

Die Musikwelt trauert um den ehemaligen Siouxsie and the Banshees-Drummer Kenny Morris. Bild: AdobeStock / DedMityay

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  • Früherer Schlagzeuger von Siouxsie and the Banshees ist tot
  • Kenny Morris prägte die frühen Jahre der Post-Punk-Ikonen entscheidend
  • Weggefährten trauern – Todesursache bislang unbekannt

Die Musikwelt trauert um Kenny Morris. Der frühere Schlagzeuger der legendären britischen Punkband Siouxsie and the Banshees verstarb im Alter von 68 Jahren. Die Todesursache ist bislang nicht bekannt.

Kenny Morris ist tot: Weggefährten trauern um früheren Siouxsie and the Banshees-Drummer

In den sozialen Medien verabschiedeten sich Weggefährten von dem Musiker. Fotograf Silvio Severino teilte Bilder einer gemeinsamen Reise zum Rebellion-Punk-Festival in Blackpool 2024. Morris sei "für viele Menschen eine Inspiration und ein Vorbild" gewesen, schrieb er. "Kenny war eine einzigartige Persönlichkeit. Sein Stilbewusstsein, sein Sinn für Humor, seine Freundlichkeit und sein scharfes Gedächtnis machten jede Begegnung mit ihm zu einem besonderen Moment."

Siouxsie and the Banshees entstanden 1976 in London. Sängerin Siouxsie Sioux und Bassist Steven Severin riefen die Formation ins Leben. Morris stieß kurz darauf hinzu und übernahm den Platz hinter dem Schlagzeug. Mit seinem unverwechselbaren Drumming prägte er die ersten beiden Studioalben der Gruppe. "The Scream" und "Join Hands" zählen bis heute zu den bedeutendsten Werken des Post-Punk. Ende der Siebzigerjahre trennte sich Morris von der Band.

Kenny Morris: Vom Drummer zum Künstler

Nach seinem Abschied von Siouxsie and the Banshees widmete sich Morris neuen kreativen Wegen. Er arbeitete als Künstler und Filmemacher. In den Neunzigerjahren siedelte er nach Irland über, wo er seine Werke ausstellte und eine eigene Galerie betrieb. Zuletzt war Morris als Kunstlehrer tätig. Gleichzeitig schrieb er an seinen Memoiren, die 2026 veröffentlicht werden sollen. Auch die Musik gab er nie vollständig auf: Bis zuletzt stand er als Drummer auf der Bühne und spielte für verschiedene Formationen wie die Dubliner Post-Punk-Goth-Band Shrine Of The Vampyre.

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/news.de/stg

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