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Torsten Sträter: Nach der Diagnose - so geht es dem Komiker heute

Torsten Sträter sagt seine Auftritte bis März ab. Bild: picture alliance/dpa | Christian Charisius

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  • Torsten Sträter sagte Shows bis März wegen Krankheit ab
  • Es ist unklar, woran der Komiker erkrankt ist
  • Keine Ersatztermine geplant -Tour 2026 und 2027 mit neuem Programm auf Tour

Der Kabarettist und Grimme-Preisträger Torsten Sträter trat gesundheitsbedingt kürzer. Er hatte bis Ende März alle Auftritte abgesagt. Grund sei eine Erkrankung, die eine "längerfristige Regenerationsphase" erfordere, teilte sein Management auf Sträters Webseite mit. Monate später schrieb er darüber, wieso er seine Shows nicht wie geplant umsetzte: Er hatte einen Tumor. Viele Anhänger hatten zuvor vermutet, dass seine bekannten Depressionen hinter dem Rückzug steckten – schließlich war Sträter in der Vergangenheit offen mit seiner psychischen Erkrankung umgegangen.Zu den Hintergründen gab es zunächst keine weiteren Angaben. "Das Management bittet darum, die Privatsphäre des Künstlers zu respektieren und von weiteren Nachfragen abzusehen", hieß es in der Erklärung. Nun meldet er sich wieder auf der Bühne zurück.

Torsten Sträter war krank: Kabarettist spricht über die Tour-Absage

Die Absagen seien ihm "sehr schwer" gefallen, gestand Sträter gegenüber der Nachrichtenagentur spot on news. Für ihn fühle sich das Auftreten nicht wie Arbeit an, sondern sei pure Leidenschaft. Wer einmal einen echten Job gehabt habe, "wie 99,9 % der anderen Menschen da draußen", wisse den Unterschied zu schätzen.

Die Entscheidung, seine Diagnose öffentlich zu machen, sei ihm "ein bisschen" schwergefallen, räumte er ein. Dennoch hielt er es für richtig, Klarheit zu schaffen. Schließlich wolle er nicht, dass seine "hochgeschätzten Anhängerinnen und Anhänger" rätseln müssten, was ihm fehle – etwa "eingewachsene Fußnägel".

So geht es Torsten Sträter heute

Auf die Frage nach seinem aktuellen Befinden antwortet Sträter gewohnt lakonisch: Er fühle sich, um es mit Sylvester Stallones Worten als Barney Ross in "The Expendables" auszudrücken, schlicht "zufrieden". Die Rückkehr ins Rampenlicht bedeutet für ihn vor allem eines – das Wiedersehen mit seinem Publikum. "Es sind immer die Leute", betont er.

Emotional sei die Situation durchaus herausfordernd. "Hoffentlich werde ich dieser Sache Herr, rein emotional gesehen", gibt der 59-Jährige zu. Gleichzeitig freue er sich darauf, wenn ihm nach dem ersten Satz wieder der zweite einfalle, "und danach der dritte, so bis 22:30 Uhr".

Torsten Sträter feeirt LOL-Comeback und geht wieder auf Tour

Sträter kehrte im Mai auf die Bühne zurück und arbeitet Sträter bereits an seinem nächsten Bühnenprogramm. Ab September will er mit "Die Zyklopen von Saint-Tropez" auf Tour gehen. Am 8. September startet er mit einer Vorpremiere in Datteln sein neues Programm. Seine Show führt ihn bis Ende 2027 in mehrere deutsche Städte, darunter Leipzig und Berlin. Auch im Fernsehen ist der Comedian wieder präsent: Seit dem 14. Mai läuft auf Prime Video die neue Staffel von "LOL: Last One Laughing" – mit Sträter als Teilnehmer. 

Sträter spricht offen über Depression

Der in Dortmund geborene Sträter zählt zu den erfolgreichen Kabarettisten Deutschlands. Neben seinen Bühnenauftritten ist er auch regelmäßig im Fernsehen zu sehen - etwa in der ARD. Sein Markenzeichen ist eine Mütze, die er während der Auftritte trägt. Öffentlich bekannt ist Sträter auch für seinen offensiven Umgang mit seiner Depressionserkrankung, die er teils auch in seinen Programmen thematisiert. Welche Krankheit aktuell der Grund für die Absage der Auftritte ist, teilte das Management aber nicht mit.

Der Comedian und Autor ist seit 2018 Schirmherr der Deutschen Depressionsliga. Für ein TV-Gespräch über die Erkrankung mit seinem Komiker-Kollegen Kurt Krömer hatte Sträter 2022 einen Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung bekommen.

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/news.de/dpa/stg

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