Erfurt/Gütersloh: Studieren ohne NC oder Test? In Thüringen oft möglich
Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Tryfonov
Erstellt von Sarah Knauth
23.06.2026 09.04
Wer ab Herbst in Thüringen studieren will, muss sich bei vielen Studiengängen keine Sorgen um eine Zugangsbeschränkung machen. Mit 16,8 Prozent wird für weniger als jedes fünfte Studienangebot ein Numerus Clausus (NC) oder eine Eignungsprüfung im Freistaat benötigt, wie aus einer Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervorgeht. Damit ist der Anteil der zulassungsbeschränkten Angebote im Vergleich zum Vorjahr (18 Prozent) noch einmal gesunken.
Ob Hochschulen viele Studienangebote mit einem NC oder Test belegen oder nicht, schwankt regional stark. Im deutschlandweiten Vergleich ist Thüringen laut CHE-Analyse das Bundesland, in dem die meisten Fächer zulassungsfrei studiert werden können. Nirgends haben Studienanfänger der Auswertung zufolge bessere Karten, ohne größere Hürden ihr Wunschfach studieren zu können. Anders als in Berlin: In der Hauptstadt ist mehr als jedes zweite Studienangebot (53,5 Prozent) zulassungsbeschränkt.
Im Freistaat sind die meisten zugangsbeschränkten Angebote demnach am häufigsten in den Ingenieurwissenschaften zu finden (17,0 Prozent), während in den Sprach- und Kulturwissenschaften nur 5,3 Prozent beschränkt sind. In Jena sind den Zahlen zufolge nur 9 Prozent der Studienfächer zugangsbeschränkt, in Erfurt sind es 4 Prozent.
Das CHE hat seinen Sitz in Gütersloh. Gesellschafter sind die Bertelsmann Stiftung und die Hochschulrektorenkonferenz.
Weitere aktuelle Meldungen aus dem Ressort "Politik":
- Potsdam: Nur wenige Studiengänge in Brandenburg zulassungsbeschränkt
- Gütersloh/Frankfurt: Weiter jedes fünfte Studienangebot mit Zugangsbeschränkung
- Dresden: Sachsens beste Schülerzeitungen mit Preis geehrt
- Donald Trump droht mit Klage: Er legt im Streit mit ABC nach - "freue mich über ihr Geld"
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de