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Magdeburg: Gedenken an Volksaufstand 1953 – Mut für Freiheit und Rechte

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Der Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Johannes Beleites, hat vor dem Gedenktag zum Volksaufstand vom 17. Juni 1953 an den Mut der Menschen in der damaligen DDR erinnert. "1953 riskierten viele in Sachsen-Anhalt ihr Leben für Freiheit und Menschenrechte", erklärte Beleites.

Das Gedenken an die Ereignisse von 1953 solle auch an die Bedeutung von Freiheit und Demokratie erinnern. Der Mut der damaligen Protestierenden mache bewusst, "dass die Deutschen seit fast 36 Jahren in einem vereinten freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat leben, der unterschiedslos die Menschenrechte, unabhängig von Herkunft, Glauben, Geschlecht und Alter, garantiert".

Rund eine Million Menschen waren in der DDR vor 73 Jahren in rund 700 Orten gegen die politisch und wirtschaftlich angespannte Lage auf die Straße gegangen. Aus spontanen Streiks entwickelte sich ein Aufstand mit Rufen nach Freiheit und Einheit. Der Aufstand wurde unter Einsatz sowjetischer Panzer gewaltsam niedergeschlagen.

DDR-weit kamen bei dem Aufstand mehr als 50 Menschen ums Leben. Rund 10.000 Demonstranten wurden laut Bundesstiftung Aufarbeitung festgenommen, mehr als 1.500 von ihnen zu Haftstrafen und einige sogar zum Tode verurteilt.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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