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Nürnberg/München: Bayerns Heimatstrategie bekommt Update: Fokus auf Grenzraum

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Der bayerisch-tschechische Grenzraum soll künftig bei der Weiterentwicklung der Heimatstrategie besonders in den Fokus genommen werden. "Mit der Fortentwicklung unserer Heimatstrategie wollen wir Bayerns starke und erfolgreiche Strukturen ausbauen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt weiter stärken. Hierzu haben wir klare Ziele formuliert und darauf aufbauend Maßnahmen entwickelt", sagte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Am Freitag will er die neue Strategie in Nürnberg vorstellen.

Auch wenn sich in Bayerns Grenzraum zu Tschechien schon viel getan habe, schlummere hier noch viel Potenzial, so Füracker weiter. Das solle gemeinsam mit den Menschen noch stärker genutzt werden. "Bayerns Erfolgsrezept sind wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, hohe Innovationskraft und starke Regionen – aber auch ein einzigartiger sozialer Zusammenhalt, gewachsene und gelebte Traditionen und außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement." In ganz Bayern, in der Stadt und auf dem Land, lebten und arbeiteten die Menschen gern. "Dieses besondere Lebensgefühl möchten wir auch in Zukunft sichern."

Menschen und Kommunen bleiben Teil der Strategie

Ein weiterer Fokus soll bei der Weiterentwicklung auf jenen Menschen liegen, "die sich in besonderer Weise um ihre Heimat kümmern und sich engagieren", sagte Füracker. Diese sollten künftig noch besser und zielgerichteter unterstützt werden, "sie sind wichtige Säulen unserer Gesellschaft". Auch die Kommunen sollen in der Heimatstrategie weiterhin eine besondere Rolle spielen. Hier finde das Leben der Menschen statt. "Wir werden bewährte Maßnahmen fortführen und neue Initiativen starten."

Bayerns Heimatstrategie gibt es seit 2014

2014 wurde die bayerische Heimatstrategie ins Leben gerufen. Oberstes Ziel sind gleichermaßen attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern. Im Zuge der Strategie wurden etwa Behörden gezielt aus Ballungszentren in den ländlichen Raum verlagert, das Internet ausgebaut und durch den kommunalen Finanzausgleich Geldmittel auch in Regionen verschoben, die wirtschaftlich ansonsten schwächer dastehen. 2021 wurde die Strategie bereits unter dem Titel "Offensive.Heimat.Bayern 2025" weiterentwickelt, in der nächsten Weiterentwicklung werden die Ziele für die nächsten sieben Jahre fortgeschrieben.

Bereits mehr als 2.000 Arbeits- und Studienplätze verlagert

Vor einigen Wochen hatte Füracker bereits in einer Regierungserklärung Details zu bisherigen Ergebnissen der Heimatstrategie genannt: So wurden in den vergangenen zehn Jahren mehr als 60 Behörden mit mehr als 2.000 Arbeits- und Studienplätzen in ländliche Regionen verlagert. In einer zweiten Stufe sollen bis 2030 weitere 14 Behörden sowie staatliche Einrichtungen folgen, mit noch einmal rund 2.700 Arbeitsplätzen und Studienplätzen für 440 Studierende. Bis Ende 2028 sollen dann sämtliche dieser Projekte abgeschlossen sein - wobei am Ende teilweise sogar etwas mehr Arbeitsplätze verlagert werden als ursprünglich geplant.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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