Baschar al-Assad: Besessen und süchtig? Neue Enthüllungen über Ex-Syrien-Diktator
Es gibt neue Enthüllungen über den ehemaligen syrischen Diktator Baschar al-Assad. Bild: picture alliance/dpa/SANA | -
Erstellt von Martin Gottschling
09.02.2026 14.05
- Enthüllungen über den ehemaligen syrischen Präsidenten Baschar al-Assad veröffentlicht
- Ex-Machthaber soll sexbesessen gewesen sein und sich Frauen von Militärs vermittelt haben lassen
- Er verbrachte laut Insidern lieber Zeit mit Videospielen, statt sich um sein Land zu kümmern
Neue Enthüllungen aus dem Inneren des syrischen Präsidentenpalasts zeichnen ein verstörendes Bild des gestürzten Diktators Baschar al-Assad. Laut Berichten der "Daily Mail" soll der ehemalige Machthaber regelrecht besessen von Sex gewesen sein.
Baschar al-Assad "sexbesessen" laut neuen Enthüllungen
Seine enge Beraterin und mutmaßliche Geliebte Luna al-Shibl, eine frühere Al-Jazeera-Journalistin, soll ihm dabei Frauen beschafft haben – darunter angeblich auch Ehefrauen hochrangiger syrischer Offiziere. Anschließend ordnete Assad die Ermordung dieser Männer an.
Im Juli 2024 endete al-Shibls Leben unter rätselhaften Umständen. Man fand sie tot in ihrem BMW auf einer Schnellstraße nahe Damaskus. Staatliche Medien sprachen von einem Verkehrsunfall – doch die Fakten passten nicht zusammen: Das Fahrzeug wies kaum Schäden auf, ihr Schädel war jedoch zertrümmert. Gerüchten zufolge ordnete der Iran ihre Tötung an, weil sie angeblich Zieldaten an Israel weitergegeben hatte. Andere Quellen behaupten, Assad selbst habe den Befehl erteilt, nachdem sie begonnen hatte, Informationen an Russland zu liefern.
Ehemaliger Syrien-Machthaber soll süchtig nach Videospielen gewesen sein
Während sein Regime im Dezember 2024 zusammenbrach, verbrachte Assad zudem offenbar Stunden mit Smartphone-Spielen wie "Candy Crush", statt sich den militärischen und politischen Krisen zu stellen. Ehemalige Höflinge und Offiziere beschreiben einen abgelenkten, eitlen Herrscher, der sich mehr für sexuelle Intrigen und Videospiele interessierte als für das Fortbestehen seiner Herrschaft. Während ihn ausländische Minister in der Krise anriefen, verweigerte er die Gespräche – angeblich schmollend über mögliche Kompromisse.
Als die Rebellen Ende November 2024 auf Aleppo vorrückten, befand sich Assad in Russland – sein Sohn sollte dort seine Doktorarbeit verteidigen. Selbst als die Verteidigung der syrischen Stadt kollabierte, blieb er in Moskau, zum Entsetzen seiner Kommandeure.
Am 7. Dezember versicherte er seinen Mitarbeitern noch, der Sieg stehe unmittelbar bevor. Eine offizielle Erklärung behauptete, er erfülle im Palast seine "verfassungsmäßigen Pflichten". In Wahrheit war Assad bereits geflohen – heimlich, mitten in der Nacht, an Bord eines russischen Jets.
Führt Baschar al-Assad heute ein Luxusleben in Russland?
Der als "Schlächter" bekannte Ex-Diktator soll heute laut "Daily Mail" zurückgezogen mit seiner Familie in einem opulenten Anwesen in Moskaus Geschäftsviertel residieren. Die Assads besitzen dort angeblich rund 20 Apartments über drei Etagen im Wert von umgerechnet mehr als 34 Millionen Euro – inklusive Marmorbad mit Panoramafenstern und Kronleuchtern.
Auch diese News könnten Sie interessieren:
- "Idiotische Idee" - Wirbel um einen neuen US-Plan für Syrien
- So viel gibt der Staat für Geflüchtete aus
- Erschreckende Bilanz - "The Don" schon jetzt angriffslustiger als Biden