Rüstungsindustrie: Zivilbranche hat großes Interesse an Rüstungszulieferung
Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук
Erstellt von Sarah Knauth
26.01.2026 12.19
Zulieferbetriebe aus dem Zivilbereich haben großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Rüstungsindustrie. Auf der dazu eingerichteten Plattform SVI-Connect hätten sich in den ersten Wochen rund 500 Unternehmen registriert, sagte Lars Kleeberg, Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) in Berlin.
Mit der Plattform wollen Verbände und die Bundesregierung sich für eine umfangreichere Beteiligung zusätzlicher Industrieunternehmen an der Rüstungsproduktion starkmachen. Angebot und Nachfrage sollen gezielt zusammengebracht werden ("Matchmaking").
Hans Christoph Atzpodien, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), betonte das Interesse seiner Branche an neuen und zusätzlichen Zulieferern. Allerdings sei für viele der Unternehmen noch ein Weg zu gehen.
Die deutsche Rüstungsbranche hat volle Auftragsbücher, um die Bundeswehr, Nato-Verbündete und die Ukraine auszustatten. Mit Rüstungsausgaben im dreistelligen Milliardenbereich reagiert die Bundesregierung auf die Bedrohung durch Russland. Wiederholt gab es Kritik, dass die Produktion zu langsam hochgefahren werde.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
- Nach tödlichen Schüssen: Deutschland mahnt rechtsstaatliche Untersuchung zu Minneapolis an
- Ukraine-Krieg aktuell: Putin-Soldaten als Opfer? Russen-Blogger empören mit Jammerei
- Donald Trump: "F*** dich, Ted" – geheime Aufnahmen enthüllen brisanten GOP-Zoff
- News des Tages am 26.01.2026: Mackenzie Paul ist tot: TikTok-Star mit 26 Jahren gestorben / Melania Trump: Panik im Weißen Haus