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Hai-Attacke im Urlaubsparadies: Österreicherin (30) verliert nach Horror-Angriff ihren Unterschenkel

Eine Österreicherin wurde bei einer geführten Schnorchel-Tour auf den Galapagosinseln von einem Hai attackiert. Bild: picture alliance/dpa/Tierpark Hellabrunn | -

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  • Österreicherin bei Schnorchel-Tour auf den Galapagosinseln von einem Hai attackiert
  • Raubfisch verbeißt sich in Bein von Urlauberin
  • Zwei kanadische Mediziner retten Touristin das Leben
  • So geht es der 30-Jährigen nach der Hai-Attacke

Ein Schnorchelausflug auf den Galapagosinseln endete für eine 30-jährige Frau aus Linz mit einer schweren Verletzung. Während einer geführten Tour wurde die Österreicherin von einem Hai attackiert, der sich in ihr rechtes Bein verbiss. Nach dem dramatischen Vorfall mussten Mediziner den Unterschenkel der jungen Frau amputieren.

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Hai-Angriff auf Galapagos: Traumurlaub endet für Österreicherin in dramatischem Überlebenskampf

Wie die "Oberösterreichischen Nachrichten" berichten, befand sich die junge Frau gemeinsam mit ihrem Ehemann auf einer organisierten Exkursion zu Seelöwen und Meeresschildkröten. Glücklicherweise befanden sich zwei kanadische Mediziner in der Reisegruppe, die sofort Erste Hilfe leisten konnten.

Raubfisch verbeißt sich in Bein: Frau kämpft verzweifelt gegen Hai

Die Reisegruppe startete von der Insel Santa Cruz aus mit einem Boot zu den Buchten der nahegelegenen Insel Santa Fe. Insgesamt befanden sich sieben weitere Touristen sowie ein Guide an Bord. Als die Urlauber ins Wasser sprangen, richtete die Österreicherin gerade ihre Kamera im flachen Gewässer ein.

Dann kam der Angriff ohne jede Vorwarnung. "Der Hai kam aus dem Nichts!", schilderte die Linzerin den Moment des Schreckens. Das Tier verbiss sich in ihrem rechten Bein. Verzweifelt wehrte sich die Frau gegen den Raubfisch und schaffte es schließlich, sich aus seinem Griff zu lösen.

Kanadische Ärzte an Bord retten verletzte Österreicherin

Zum Glück für die Linzerin befanden sich zwei Mediziner aus Kanada unter den Mitreisenden. Sie versorgten die schwer verletzte Frau unmittelbar nach dem Angriff. Das Boot brachte sie anschließend zurück nach Santa Cruz, wo sie zunächst operiert wurde.

Von dort flog man die Patientin auf das ecuadorianische Festland in die Hafenstadt Guayaquil. Im dortigen Krankenhaus stand dann die schwere Entscheidung an: Der rechte Unterschenkel musste amputiert werden. Für die junge Frau kam dies nicht überraschend. "Als ich ihn nach dem Hai-Angriff gesehen habe, wusste ich, dass er nicht zu retten sein wird", erklärte sie.

Nach Hai-Drama auf Galapagos: Österreicherin kämpft sich zurück ins Leben

Bevor der Hai davonschwamm, biss er der Frau noch dreimal ins linke Bein. Diese Wunden seien jedoch nicht so tief und heilten gut, berichtete sie. Ihren 30. Geburtstag verbrachte die Österreicherin im Krankenhaus – doch sie lässt sich nicht unterkriegen.

Mittlerweile trainiert sie bereits das Gehen mit einer Gehhilfe. "Ich bin dankbar, dass ich noch am Leben bin", sagte die junge Frau. Mit Blick auf ihre Zukunft zeigt sie sich zuversichtlich: "Heutige Prothesen sind wahre Wunderwerke, ich werde mein Leben weiterleben können."

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