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Dormagen/Köln: 25 Mitarbeiter bei Austritt von Chemikalie verletzt

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Beim Austritt einer giftigen Chemikalie sind im Chempark Dormagen 25 Mitarbeiter verletzt worden. Der Rettungsdienst habe sie versorgt, sie seien in ärztlicher Behandlung, teilte der Chempark mit.

Ein Sprecher der Feuerwehr Köln sagte, die Personen seien in Krankenhäuser gebracht worden. Er wisse nicht, wie schwer die Verletzungen seien, sagte er.

Auch eine Sprecherin des Chemparks sagte das zunächst nicht. Sie wisse auch nicht, ob die Mitarbeitenden den Stoff eingeatmet hätten. "Im unmittelbaren Bereich tragen die Mitarbeiter alle Phosgen-Warnplaketten, die eine Kontamination mit Phosgen anzeigen", sagte die Sprecherin. "Und die haben angeschlagen."

Starker Ammoniak-Geruch im Umkreis

Nach Angaben des Chemparks ging es bei dem ausgetretenen Stoff um eine phosgenhaltige Flüssigkeit. Die für einen solchen Fall vorinstallierten Sicherheitsmaßnahmen zur Neutralisierung des Stoffes hätten sofort gegriffen, so der Chempark. Dazu sei eine Dampf-Ammoniak-Wand ausgelöst worden. Die Phosgen-Wolke sei dadurch schnell gestoppt worden.

Wie es zu dem Vorfall gekommen sei, sei noch nicht bekannt, sagte die Chempark-Sprecherin. Die Polizei Köln hat Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. "Wir sind da noch mitten in der Aufnahme am Schadensort", sagte ein Polizeisprecher.

Messfahrzeuge der Werksfeuerwehr und der Berufsfeuerwehren Köln und Dormagen hätten in den angrenzenden Wohngebieten kontrolliert und keine Auffälligkeiten festgestellt, so der Chempark. Allerdings hätten Anwohner möglicherweise das Ammoniak riechen können, das einen sehr starken und schlechten Geruch verbreite, aber unschädlich sei, sagte die Chempark-Sprecherin. "Das ist nicht schlimm", versicherte sie.

Phosgen werde unter anderem als Ausgangsstoff zur Herstellung von Vorprodukten für Pflanzenschutzmittel und Pharmazeutika genutzt. Im Chempark sind rund 70 Unternehmen aus der Chemiebranche mit Produktionsanlagen angesiedelt.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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