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Erfurt: Fichtenborkenkäfer: Deutlich weniger Schadholz in Thüringen

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Der Borkenkäferbefall in den Thüringer Wäldern nimmt weiter ab. Bis Ende Mai seien rund 21.000 Festmeter vom Fichtenborkenkäfer verursachtes Schadholz angefallen, teilte die Landesforstanstalt mit. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es noch knapp 271.000 Festmeter und damit mehr als zehnmal so viel.

Nach Angaben der Waldschutzexperten setzt sich damit der starke Rückgang des als besonders schädlich geltenden Fichtenborkenkäfers fort. In den Jahren 2018 bis 2023 hatte die zu Massenvermehrungen neigende Käferart in Thüringen insgesamt fast 20 Millionen Festmeter Schadholz verursacht. Die Wälder in Sachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen hatten ähnlich gelitten.

Als Ursache für die großflächigen Schäden in den Fichtenbeständen gilt der fortschreitende Klimawandel. Anhaltende Trockenheit schwächt die Fichten und mindert deren natürliche Widerstandskraft gegen den Schädling.

Buchdrucker vor allem in Ostthüringen noch ein Problem

Die wenigen verbliebenen Befallschwerpunkte liegen nach Angaben von ThüringenForst weiterhin in den fichtenreichen Regionen Ostthüringens sowie in den Kammlagen des Thüringer Waldes. Mehr als die Hälfte des bislang in diesem Jahr angefallenen Schadholzes entfiel auf die Forstämter Saalfeld-Rudolstadt und Finsterbergen.

Waldbesitzer sollten ihre Fichtenbestände dennoch regelmäßig auf frischen Befall kontrollieren - insbesondere dort, wo der Buchdrucker zuletzt aktiv gewesen sei, empfahlen die Forstexperten. Die derzeit vergleichsweise geringen Schadholzmengen böten gute Chancen, neue Befallsherde frühzeitig zu erkennen und wirksam zu bekämpfen. Zudem sollte durch Sommerstürme angefallenes Holz rasch aus dem Wald entfernt werden, damit den Käfern kein geeignetes Brutmaterial zur Verfügung stehe.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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