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Bahn: Ätzende Flüssigkeit? IC in Böblingen evakuiert

Aktuelle Nachrichten zum Thema Bahnverkehr lesen Sie hier auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / ON-Photography

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Wegen eines ungewöhnlichen Geruchs im Zug ist in Böblingen in Baden-Württemberg ein IC der Deutschen Bahn evakuiert worden. Die Bundespolizei sei kurz nach 17.40 Uhr darüber informiert worden, dass möglicherweise eine ätzende Flüssigkeit ausgelaufen sei, teilte ein Polizeisprecher mit. Ersten Erkenntnissen zufolge klagten zwei Fahrgäste über Atemwegsbeschwerden.

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. Der Zug sei geräumt worden. Außerdem hätten Einsatzkräfte die Bahnsteige 4 und 5 für den Zugverkehr gesperrt. Zuvor hatten "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" über den Einsatz berichtet.

Nach der Evakuierung des Zuges ging die Feuerwehr mit Messgeräten in das betroffene Abteil. Diese hätten positiv auf Ammoniak reagiert, sagte ein Sprecher. Das bedeute aber noch nicht sicher, dass es Ammoniak gewesen sei. Die Flüssigkeit wurde aufgenommen und sicher verpackt. Danach wurde der Zug gelüftet, wie die Feuerwehr weiter mitteilte. Der Einsatz war gegen 21.00 Uhr beendet.

Im Zug befanden sich den Angaben zufolge 130 Passagiere, die alle unverletzt blieben. Der IC war auf der Gäubahn von Stuttgart in Richtung Singen unterwegs. Als Gäubahn wird die 155 Kilometer lange Strecke von der Landeshauptstadt über Singen (Hohentwiel) bis zur Schweizer Grenze bezeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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/roj/news.de