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Angriff vor amerikanischen Jungferninseln: Hai trennt Frau (56) Arm ab und tötet sie - erschütternder Anblick

Eine Schwimmerin wurde vor den amerikanischen Jungferninseln Opfer eines Hai-Angriffs (Symbolbild). Bild: dpa/AAP/Dean Lewins

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  • Hai reißt Schwimmerin (56) Arm ab - Schreie alarmieren Strandbesucher:innen
  • Trotz umgehender Hilfe keine Rettung: 56-Jährige stirbt nach Hai-Angriff
  • Gerüchte um ein zweites Opfer

Es waren die markerschütternden Schreie, die Badegäste am Strand aufhorchen ließen und die auf den schrecklichen Vorfall aufmerksam machten. In den USA vor den amerikanischen Jungferninseln kam es zu einem tödlichen Hai-Angriff. Darüber berichtet unter anderem der britische "Daily Star". Besonders tragisch: Die 56-jährige Schwimmerin wurde schnell medizinisch versorgt. Dennoch überlebte sie nicht.

Mit abgetrennten Arm in Blutlache gefunden - tödliche Hai-Attacke in den USA

Die Mitfünfzigerin Arlene Lillis war im Urlaub, als sich der Vorfall ereignete. Laut Medien-Berichten wurde sie mit abgetrennten Arm in einer Blutlache gefunden, nachdem der Hai sie angriff. Demnach genoss Lillis zuvor ein Bad in Küstennähe, als ein "ungeheuerlicher Schrei" Umstehende auf den Vorfall aufmerksam machte. Zunächst ging man davon aus, dass die Frau zu ertrinken drohte, dann bemerkte man das Blut, welches aus ihrem Arm strömte, der ab dem Ellbogen abgetrennt war.

"Ich versuchte immer wieder, sie zu beruhigen"

Zwei Schwimmer zogen die Frau aus dem Wasser. Die Großmutter konnte kaum sprechen. Einer der Rettungsschwimmer, Christopher Carroll, erklärte gegenüber den Medien später: "Sie sprach noch. Ich versuchte immer wieder, sie zu beruhigen."

Nur wenig später erfolgte dann die traurige Gewissheit. Die Frau verstarb noch im Krankenhaus. Ein Nachbar erinnerte an die liebevolle Großmutter, die aus Minnesota (USA) stammte. "Arlene war aktiv und lebensfroh, und vor allem war sie von Herzen gütig. Sie liebte Wandern, das Wasser und Schnorcheln und hatte eine tiefe Liebe zu Tieren."

Weiteres Opfer konnte nicht bestätigt werden

Kurze Zeit nach dem tragischen Hai-Angriff kursierten Gerüchte über ein weiteres Opfer - dies konnte indes nicht bestätigt werden. Trotz einer gründlichen Suche konnte man das Tier, welches die 56-Jährige verletzte, nicht ausfindig machen.

Hai-Angriffe dieser Art seien zwar tragisch, aber kämen nicht besonders häufig vor. "Begegnungen, die zu einem Biss führen, sind sehr selten", erklärte Nicole Angeli vom Planungs- und Naturschutzministerium wenig später bei einer Pressekonferenz.

Seit 1749 sind in der Karibik mindestens 79 unprovozierte Haiangriffe verzeichnet worden. Vier dieser Vorfälle ereigneten sich auf den Amerikanischen Jungferninseln, wie das in Florida geführte International Shark Attack File dokumentiert.

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/sfx/news.de

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