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Hai-Attacke beim Schnorchelausflug: Wasser färbte sich blutrot! Augenzeuge filmt Hai-Angriff

Ein deutscher Urlauber ist im Roten Meer bei einem Angriff eines Weißspitzen-Hochseehais schwer verletzt worden, ein Augenzeuge filmte die Hai-Attacke. Bild: Adobe Stock / Pedro

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Wer als Wassersportler mit einer Vorliebe für's Tauschen eine besondere Herausforderung sucht, ist in den Gewässern rund um die Brother Islands im Schwarzen Meer goldrichtig. Im Tauchgebiet um die Guzur al-Ihwa sind allerdings nicht nur wagemutige Sporttaucher unterwegs, auch gefährliche Meeresmonster treiben rund um die beiden unbewohnten Inseln im Roten Meer ihr Unwesen. Die Rede ist von Weißspitzen-Hochseehaien, deren gehäuftes Vorkommen im Umfeld der Inseln dafür sorgte, dass das Tauchgebiet Ende 2018 für mehrere Monate gesperrt wurde.

Hai-Alarm im Roten Meer: Augenzeuge filmt Raumtier-Angriff unter Wasser

Inzwischen ist das Tauchverbot zwar wieder aufgehoben, doch die Haie tummeln sich immer noch vor den zu Ägypten gehörenden Inseln. Dass mit den Meereskreaturen nicht zu scherzen ist, musste nun ein Taucher am eigenen Leib auf äußerst schmerzhafte Weise erfahren. Ein britischer Urlauber namens Dan White, der mit seiner Verlobten einen Tauchkurs im Roten Meer absolvierte, wurde Augenzeuge der blutigen Attacke und filmte den Vorfall nicht nur mit seiner Unterwasserkamera, sondern berichtete im britischen "Daily Star" auch im Detail von dem Unglück.

Deutscher Tauch-Urlauber von Weißspitzen-Hochseehai attackiert

Während eines Schnorchel-Ausfluges, den der Brite mit zwei Unterwasser-Guides und fünf weiteren Personen machte, wurde Dan White etwa fünf Meter unter dem Meeresspiegel eines riesigen Hais gewahr, der sich als dunkler Schatten der Wassersportler-Gruppe genähert und sich im Bein eines Mannes verbissen hatte, nachdem die Taucherflossen das Tier neugierig gemacht hatten. Bei dem Hai-Opfer soll es sich um einen Urlauber aus Deutschland gehandelt haben. Dan White zögerte nicht lange und richtete seine Unterwasserkamera auf die Szene.

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Alle verzweifelten Bewegungen, um den Hai zu verscheuchen, blieben wirkungslos: Das Tier schnappte zu und schleuderte den deutschen Taucher wie eine Puppe durch das Wasser. "Es war verrückt, er wollte einfach nicht loslassen, es fühlte sich wie eine Ewigkeit an", beschreibt Dan White den Hai-Angriff. Der Weißspitzen-Hochseehai zerfetzte, so wurde es später bei der Versorgung der Verletzungen offenkundig, die Beinmuskulatur seines Opfers vollständig, das Wasser rund um den Schauplatz des Geschehens war tiefrot verfärbt. Das Hai-Opfer hatte jedoch Glück im Unglück: Das zerfleischte Bein musste nicht amputiert werden

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