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Achterbahn-Drama in Pleasureland: Fahrgäste baumeln 90 Minuten in der Luft - Mädchen erleidet Kopfverletzung!

Eine Achterbahnfahrt im Pleasureland wurde für etliche Fahrgäste zu einem echten Horror-Trip. Bild: Adobe Stock/panosk18

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Es sind schockierende Szenen, die sich jüngst im britischen Freizeitpark Pleasureland in Southport (England) abgespielt haben. Eine 20 Meter hohe Achterbahn stoppte mitten während der Fahrt, sodass seine Insassen plötzlich in der Luft baumelten. Insgesamt 90 Minuten lang mussten verängstige Eltern und Kinder in den Waggons ausharren, bevor sie gerettet wurden. Ein Kind erlitt bei dem Vorfall eine Kopfverletzung und musste ins Krankenhaus gebracht werden, wie die "Daily Mail" berichtet.

Achterbahn-Drama in England: Fahrgäste baumeln 90 Minuten in der Luft - Mädchen erleidet Kopfverletzung

Über eine Stunde baumelten die Fahrgäste in der Luft, wie Augenzeugen berichten. Dabei umklammerten die Eltern ihre schreiende Kinder. Ein junges Mädchen wurde während des Vorfalls bewusstlos, atmete aber noch, als der Rettungsdienst und die Feuerwehr eintrafen, um sie ins Alder Hay Children's Hospital zu bringen.

Zeugen berichten von dramatischen Szenen im Pleasureland in Southport

Der Vater des verletzten Mädchens musste alles mit ansehen. Verzweifelt soll er noch versucht haben, seine Tochter zu erreichen. Die übrigen Fahrgäste kamen mit einem Schrecken davon. 17 Achterbahn-Gäste seien nach ihrer Rettung vorsorglich von Sanitätern untersucht worden, heißt es.

Michael Bowman, 57, der den Park mit seiner Frau und seinem achtjährigen Sohn besuchte, sagte im Gespräch mit "Mirror": "Wir gingen auf The Rocket (so der Name des Fahrgeschäfts) zu und ich dachte, da stimmt etwas nicht. Wir schauten nach oben und sagten: 'Oh mein Gott, sie steckt ganz fest'. Man konnte sehen, dass sie schief stand und alle in der Luft hingen."

Achterbahn "The Rocket" bleibt vorerst geschlossen - Freizeitpark entschuldigt sich für Zwischenfall

Die Achterbahn "The Rocket" wurde nach dem Zwischenfall geschlossen. Eine Inspektion des Fahrgeschäfts soll nun klären, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Der Freizeitpark selbst reagierte geschockt auf den jüngsten Vorfall. "Wir bedauern den Ärger, den die Fahrgäste gestern in einer unserer Achterbahnen hatten. Unsere unmittelbare Priorität war es, dafür zu sorgen, dass alle Fahrgäste das Fahrgeschäft sicher verlassen konnten.", heißt es in einem Statement des Parks. "Unsere Priorität ist immer die Sicherheit, und unser Team prüft und wartet die Fahrten und Züge, um im Notfall schnell und effektiv eingreifen zu können. Wir möchten uns noch einmal bei unseren Fahrgästen entschuldigen."

Nicht das erste Achterbahn-Unglück in diesem Jahr

Achterbahn-Zwischenfälle sind keine Seltenheit. Allein in diesem Jahr kam es bereits mehrfach zu dramatischen Szenen in verschiedenen Freizeitparks. Erst Anfang August war eine Frau in Rheinland-Pfalz aus einer Achterbahn gestürzt. Für die 57-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Sie starb noch vor Ort. In den USA wurden vergangene Woche 14 Fahrgäste verletzt, als sie mit der Holzachterbahn "El Toro" fuhren. Es wird vermutet, dass die Achterbahn während der Fahrt durch ein Schlagloch fuhr.

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/bos/news.de

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