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Grusel-Entdeckung: Bestatterin zerstückelt Leichen und verkauft Körperteile

Eine Bestatterin hat Leichenteile verkauft. Bild: AdobeStock / fergregory (Symbolbild)

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Was für eine perfide Geschäftsidee! Eine ehemalige Inhaberin eines Bestattungsunternehmens in Colorado hat sich schuldig bekannt, heimlich Leichen seziert und Körperteile ohne Zustimmung der trauernden Angehörigen verkauft zu haben. Megan Hess - die das Bestattungsinstitut Sunset Mesa in Montrose und ein Geschäft für menschliche Körperteile namens Donor Services im selben Gebäude betrieb - gab jetzt laut "New York Post" vor dem Bundesgericht zu, mindestens ein Dutzend Familien betrogen zu haben, die für die Einäscherung ihrer verstorbenen Angehörigen bezahlt hatten.

Bestatterin zerstückelt Leichen und verkauft Körperteile

Statt die Leichen einzuäschern, entnahm sie Köpfe, Wirbelsäulen, Arme und Beine und verkaufte sie dann, wie aus den Gerichtsakten hervorgeht. Die Staatsanwaltschaft fordert, dass Hess, die zuvor auf nicht schuldig plädiert hatte, zu 12 bis 15 Jahren Gefängnis verurteilt wird. Seit ihrer Verhaftung im Jahr 2020 ist sie auf Kaution freigelassen worden. Ihr Verteidiger hat eine geringere Strafe von zwei Jahren beantragt.

Im Jahr 2009 gründeten Hess und ihre Mutter, Shirley Koch, eine gemeinnützige Spenderorganisation namens Sunset Mesa Funeral Foundation, einen "Body-Broker-Service", der vom Bestattungsinstitut aus tätig war und Körperteile an Dritte verkaufte - meist für chirurgische Schulungen und andere Bildungszwecke.

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