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Kurioses aus Großbritannien: In siebenstündiger OP! Ärzte entfernen Plastikball aus Männerhintern

Chirurgen entfernten einen Plastikball aus dem Po eines Briten. (Symbolfoto) Bild: Adobe Stock/ Antonio Diaz

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Dieser Klinik-Besuch war ihm sicher extrem peinlich: Wie "Metro.co.uk" berichtet, kam ein 51-jähriger Mann vor kurzem mit einem pikanten Problem in die Notaufnahme eines nicht näher genannten Krankenhauses in Großbritannien. Die Ärzte staunten nicht schlecht: Denn im Hintern des Patienten steckte ein Plastikball aus einem Teppichreiniger.

Mann wollte mit Plastikkugell angeblich seine Hämorrhoiden behandeln

Der Patient soll sich die Kugel bereits zwei Tage zuvor eingeführt haben. Erst als er Schmerzen hatte, sei er ins Krankenhaus gekommen. Doch warum steckte der Mann den Gegenstand in seinen Po? Wollte er sich damit etwa sexuell befriedigen? Nein, behaupteten er und seine Frau. Der 51-Jährige hätte den Ball zur "Behandlung seiner Hämorrhoiden" verwendet. Komisch nur: Die Ärzte konnten bei dem Mann gar keine Hämorrhoiden feststellen.

Ärzte hatten Mühe, die Kugel zu entfernen

Gegenüber den Medizinern sagte der Mann, er habe versucht, den Ball selbst mit einem Schraubenzieher und einem Löffel herauszuziehen, konnte ihn aber nicht bewegen. Und auch für die Chirurgen wurde es schwierig. Mithilfe von Röntgenaufnahmen und einer Computertomografie des Bauches konnten die Ärzte den Ball zwar lokalisieren, aber erste Versuche, den Gegenstand zu entfernen, schlugen fehl. Da die Kugel breiter als der Beckenausgang des Mannes gewesen sei, gelang auch ein Herausziehen unter Vollnarkose nicht.

Operation dauerte sieben Stunden

Und die Tortur für den 51-Jährigen ging weiter: Denn ebenfalls erfolglos blieb eine sogenannte Laparotomie, bei der die Bauchdecke Schicht für Schicht geöffnet wird. Schließlich benutzten die Chirurgen einen elektrischen Bohrer und zerlegten damit den Plastikball in drei Teile. Insgesamt sieben Stunden habe die gesamte Operation gedauert. Der Patient habe sich den Ärzten zufolge danach an seinen Behandlungsplan gehalten und alle Nachuntersuchungen besucht.

National Health Service zahlt jedes Jahr 350.000 Pfund für "Rektal-Eingriffe"

Sich seltsame Dinge in Po zu stecken scheint übrigens eine Angewohnheit der Briten zu sein. Laut "Metro.co.uk" kostet es das staatliche Gesundheitssystem im Vereinigten namens National Health Service jährlich 350.000 Pfund, Gegenstände wie Glasflaschen, Instant-Kaffeegläser oder Buzz-Lightyear-Spielzeug aus den Hintern von Patienten zu entfernen.

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/hos/news.de

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