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Kuss-Maschine: Japaner entwickeln Gerät für einsame Zungen

Bald geht es beim Küssen sehr viel sauberer zu - und einsamer: In Japan wurde eine Kussmaschine entwickelt. Bild: dapd

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Hoffnung für Tausende Fans von Justin-Bieber: Einer langen, unvergesslichen Knutscherei mit dem Sänger könnte bald nicht mehr viel im Wege stehen. Japanische Wissenschaftler haben eine Zungenkuss-Maschine entwickelt. Beinahe naturecht soll das kleine Gerät einen intensiven Kuss simulieren. Wer sich das Video dazu ansieht, fragt sich allerdings: Kann das Spaß machen? Und: Wer braucht so etwas?

Die Maschine soll - so die Entwickler - vor allem eine große Hilfe für geplagte Paare in Fernbeziehungen sein. Haben beide Partner solch eine Maschine, werden die Bewegungen der einen Zunge auf das eine Gerät übertragen und an den vielleicht Hunderte Kilometer weiter entfernten Apparat geschickt. Romantisches Knutschen mit Adapter und Netzstörungen.

Ein Abenteuer am Schreibtisch: Knutschen mit unzähligen Stars

Singles, die das Küssen vermissen und einen Aufriss in der Kneipe um die Ecke scheuen, können ebenfalls zu dem Gerät greifen. Denn auch ohne Partner funktioniert die Maschine, versprechen die Hersteller. Am Computer kann man dann einstellen, ob der Kuss sanft-romantisch oder leidenschaftlich-wild sein soll.

Auch Geruch, Atmen und die Feuchtigkeit des Kusses sollen bald über das Gerät übertragen werden können. Bis es so weit ist, kann allerdings noch etwas Zeit vergehen. Die Forscher würden aber intensiv daran arbeiten, heißt es. Wie diese «intensive Arbeit» genau aussieht - das möchte man sich vielleicht gar nicht vorstellen.

Die Entwickler wittern bereits ein riesiges Geschäft: Stars, wie eben beispielsweise Justin Bieber, könnten ihre Zungenkuss-Bewegungen einlesen lassen und tausendfach auf die Geräte übertragen. Küssen mit George Clooney oder Megan Fox, Johnny Depp oder Angelina Jolie - an einem Abend. Was für ein Abenteuer - und das vom Schreibtisch aus.

phs/reu/news.de