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Polizei-News Osnabrück/Lingen/Ahaus, 24.06.26: Wohnungseinbrecher gefasst - viele Taten in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen aufgeklärt

Unerlaubter Aufenthalt für das Presseportal Bild: Adobe Stock / pattilabelle

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Gestern (23.06.26) haben zahlreiche Einsatzkräfte der Zentralen Kriminalinspektion (ZKI) Osnabrück in Zusammenarbeit mit mehreren Unterstützungseinheiten der Polizei aus Nordrhein-Westfalen mehrere Durchsuchungen u.a. in Rheine, Wettringen und im Kreis Steinfurt durchgeführt. Auch Diensthunde der Polizeidirektion Osnabrück wurden bei dem ganztägigen Einsatz eingesetzt. Bei einem Zugriff in Höhe der B70/B54 bei Ahaus konnten Spezialkräfte der Polizei Niedersachsen den mutmaßlichen Hauptbeschuldigte, einen 33-jährigen Mann, in seinem Fahrzeug widerstandslos festnehmen. Die Haftrichterin ordnete heute (24.06.26) Untersuchungshaft an. Die Maßnahmen erfolgten in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Osnabrück - Zentralstelle für organsierte und bandenmäßige Wohnungseinbruchskriminalität - wegen des Verdachts des bandenmäßigen schweren Wohnungseinbruchsdiebstahls und Hehlerei.

"Ein toller Erfolg im Kampf gegen Wohnungseinbrecher und gleichzeitig ein guter Tag für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung. Denn dank der intensiven Ermittlungsarbeit konnten wir dieser professionellen Tätergruppierung den Garaus machen", so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück.

Rund 40 Einbrüche werden nach erster Einschätzung der Bande zugeordnet. Die Taten wurden im Kreis Steinfurt und Münsterland begangen, aber auch eine Einbruchserie im Emsland mit zahlreichen Taten, u.a. in Lingen, Wietmarschen und Emsbüren sowie in der Grafschaft Bentheim, Landkreis Cloppenburg, wie auch in Hessen und mutmaßlich noch weitere Taten im Bundesgebiet, spielen in diesem Verfahren eine Rolle. Die Täter versuchten nach den Einbrüchen ihre Beute gewinnbringend zu veräußern, beispielsweise durch Großhändler.

Insgesamt ging die Bande professionell und arbeitsteilig vor. Sie nutzten beispielsweise an den verschiedenen Tatorten Wechselkennzeichen für ihre Tatfahrzeuge. Die Durchsuchungen führten zum Auffinden von Schmuck, Uhren, Münzen, Taschen, Bargeld, Diebesgut, Mobiltelefonen, Funkgeräten, Bankschließfachschlüssel, Autokennzeichenpaare, Laptops, einem Rucksack mit Einbruchswerkzeug sowie einem Mietfahrzeug. Einer ersten groben Schätzung zufolge könnte sich die Summe des Diebesguts sowie weiterer Vermögenswerte auf rund 100.000 Euro belaufen.

Die Zentrale Kriminalinspektion ermittelt seit Februar 2026 intensiv gegen die Beschuldigten. Zuvor wurde das Verfahren durch die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim geführt und der Grundstein für den Erfolg gelegt.

Die Ermittlungen dauern an.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeidirektion Osnabrück vom 24.06.2026 gegen 15:22 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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