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Polizei-News Lübeck, 23.06.26: Ostholstein - Scharbeutz / Flucht vor Polizeikontrolle endet im Waldgebiet zwischen Klingberg und Gleschendorf

Raub für das Presseportal Bild: Adobe Stock / Heiko Küverling

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Am Sonntagabend (21.06.2026) kam es in Ostholstein zu einer Verfolgungsfahrt mit einem Kleinkraftrad, nachdem der Fahrer Anhaltesignale der Polizei missachtete und flüchtete. Die Flucht endete in einem Waldgebiet zwischen Klingberg und Gleschendorf. Das Fahrzeug wurde sichergestellt, zwei Personen konnten nach Absuchmaßnahmen gestellt werden.

Am Sonntag, den 21.06.2026, gegen 20:30 Uhr, befuhr eine Streifenwagenbesatzung des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz die L309 aus Pönitz kommend in Richtung Pansdorf. Kurz vor Schürsdorf wurde ein entgegenkommendes Kleinkraftrad festgestellt, auf dem der Sozius keinen Schutzhelm trug.

Die Einsatzkräfte entschlossen sich daraufhin zu einer Kontrolle und nahmen die Verfolgung des Fahrzeugs auf. Die Anhaltesignale der Polizei wurden durch den Fahrzeugführer jedoch ignoriert. Stattdessen fuhr dieser mit dem Kleinkraftrad auf einen durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn getrennten Gehweg.

Auch eine erneute Aufforderung zum Anhalten, die die Beamten parallel fahrend signalisierten, blieb ohne Erfolg. Das Kleinkraftrad wendete anschließend und setzte seine Flucht fort.

Die Verfolgungsfahrt führte schließlich in die Straße "In den Tannen" und damit in ein Waldgebiet bei Klingberg. Aufgrund der dortigen unwegsamen Geländebeschaffenheit musste die direkte Verfolgung abgebrochen werden.

Zur Unterstützung wurden weitere Streifenwagenbesatzungen der Polizeireviere Eutin und Bad Schwartau hinzugezogen, um mögliche Fluchtwege abzusichern. Im Rahmen der Absuche konnten frische Fahrspuren festgestellt werden. Das Kleinkraftrad wurde später im Waldgebiet abgelegt aufgefunden werden.

Zur weiteren Unterstützung der Suche wurde ein Polizeidiensthund angefordert. Kurz darauf konnte eine Person in einem angrenzenden Feld liegend festgestellt und angesprochen werden - dabei handelte es sich um einen 18 Jahre alten Ostholsteiner. Zudem trat ein 17-jähriger Jugendlicher, der als Sozius identifiziert wurde, wenig später aus einem Gebüsch hervor und stellte sich den Einsatzkräften.

Nach derzeitigen Erkenntnissen verfügte der 18-jährige Fahrzeugführer (deutsche Staatsangehörigkeit) nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis. Zudem bestand für das Kleinkraftrad kein gültiger Versicherungsschutz. Die Eigentumsverhältnisse des Fahrzeugs konnten vor Ort nicht abschließend geklärt werden, weshalb das Kleinkraftrad zur Eigentumssicherung sichergestellt wurde. Im weiteren Verlauf wurde festgestellt, dass das angebrachte Versicherungskennzeichen mit schwarzer Farbe übermalt worden war.

Der 18-jährige Tatverdächtige konnte nach Abschluss erkennungsdienstlicher Maßnahmen entlassen werden. Er wird sich nun in einem Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der Urkundenfälschung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Fahrens ohne Versicherungsschutz verantworten müssen. Der 17-jährige Mitfahrer wurde an seine Erziehungsberechtigten übergeben.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeidirektion Lübeck vom 23.06.2026 gegen 11:21 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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