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Polizei-News Landkreis Wittmund, 02.06.26: Wittmund - Betrug durch falsche Polizeibeamte

Raub für das Presseportal Bild: Adobe Stock / wellphoto

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Wittmund - Betrug durch falsche Polizeibeamte

Zu einem vollendeten Betrug durch falsche Polizeibeamte kam es vergangene Woche in Wittmund. Eine 79 Jahre alte Frau erhielt am Donnerstag einen Anruf von Betrügern, die sich am Telefon als Kriminalbeamte ausgaben. Die Täter behaupteten, in der Nachbarschaft sei eingebrochen worden und die Vermögenswerte der 79-jährigen Frau seien nun nicht mehr sicher. Die Betrüger verwickelten die Frau in ein langes Telefongespräch und bewegten sie dazu, ihr Bargeld und Schmuck im Gesamtwert einer fünfstelligen Summe bereitzuhalten. Ein Abholer, der sich ebenfalls als Polizeibeamter ausgab, nahm die Vermögenswerte nach einer kurzen Begutachtung entgegen. Als der Mann entgegen der getroffenen Absprache nicht mit den Wertsachen zurückkehrte und der telefonische Kontakt abbrach, erkannte die Seniorin den Betrug und informierte die Polizei. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche.

Grundsätzlich gilt: Echte Polizeibeamte fragen niemals nach Bargeld oder Schmuck und verwahren auch niemals Geld oder andere Wertgegenstände für Bürgerinnen und Bürger. Die Polizei rät, bei derartigen Anrufen sofort misstrauisch zu werden, keine Informationen preiszugeben und das Gespräch direkt zu beenden.

Tipps der Polizei:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt oder als Polizeibeamter beziehungsweise Person der Justiz ausgibt, den Sie als solchen nicht erkennen.
  • Beenden Sie das Gespräch, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Rufen Sie die Polizei unter den ihnen bekannten örtlichen Erreichbarkeiten oder der 110 an. Nutzen Sie keine Wahlwiederholung, wählen Sie die Rufnummer selbst.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte Personen.
  • Die Täter telefonieren mithilfe öffentlich einsehbarer Daten oftmals ganze Ortschaften nach älter klingenden Namen oder Rufnummern ab. Lassen Sie daher Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt) oder lassen Sie Ihren Eintrag im Telefonverzeichnis sogar löschen.
  • Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie Opfer eines Betrugs geworden sein könnten, erstatten Sie eine Anzeige bei der Polizei.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund vom 02.06.2026 gegen 08:53 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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