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Polizei-News Gronau, 25.05.26: Falsche Polizisten ergaunern Bargeld und Schmuck

Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck

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Einem Schockanruf zum Opfer gefallen ist am Sonntagabend eine Frau aus Gronau. Mit ihrer perfiden Masche ergaunerten die Täter einen vierstelligen Euro-Betrag sowie Schmuck. Sie behaupteten Polizeibeamte zu sein. Es sei in der Nachbarschaft der Seniorin vermehrt zu Einbrüchen gekommen, so der Anrufer. Wertgegenstände und Bargeld könnten zur sicheren Verwahrung in die Obhut der vermeintlichen Beamten gegeben werden. Wenig später erschien ein Mann an der Haustür der Gronauerin. Sie übergab ihm Bargeld und Schmuck.

Der Mann war circa 30 - 35 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, er hatte eine schmale Statur und trug eine Mütze.

Immer wieder nutzen Telefonbetrüger derartige "Schockanrufe" um, vor allem von lebensälteren Menschen, Geld zu ergaunern. Hierbei nutzen sie die Schocksituation und üben verbalen Druck auf die Angerufenen aus, um zu verhindern, dass der Betrug erkannt wird. Die Betrüger versuchen außerdem die Angerufenen dazu zu bewegen, am Telefon zu bleiben und auf keinen Fall aufzulegen. So wollen sie verhindern, dass die Polizei oder vielleicht ein Verwandter angerufen werden können. Die Polizei warnt ausdrücklich vor derartigen Anrufen. Bleiben Sie misstrauisch, vergewissern Sie sich bei der Polizei oder bei Vertrauenspersonen. Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner, oft ein angeblicher Enkel, Verwandter oder aber die vermeintliche Polizei Geld von Ihnen fordert. Wenden Sie sich sofort an die Polizei, wenn Sie Opfer eines Betruges geworden sind und erstatten Sie eine Anzeige. Oft sind Seniorinnen und Senioren im Visier der Täter. Angehörige und Bekannte werden gebeten, Aufklärungsarbeit zu leisten.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Borken vom 25.05.2026 gegen 11:58 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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