Polizei-News Brühl, 05.05.26: Falsche Bankmitarbeiter betrogen Brühlerinnen
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Stefan Sauer
Erstellt von Team Datenjournalismus
05.05.2026 13.28
Seien Sie skeptisch!
Unter einem dreisten Vorwand haben Betrüger am Montag (4. Mai) eine Seniorin aus Brühl um Bargeld betrogen. Einer der Täter soll etwa 35 bis 36 Jahre alt sein, dunkle Haare und einen Schnurrbart haben. Zur Tatzeit habe der Mann ein helles Sweatshirt getragen. Die Ermittlerinnen und Ermittler des Kriminalkommissariats 12 nehmen Hinweise unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.
Laut ersten Erkenntnissen soll gegen 11 Uhr ein angeblicher Bankmitarbeiter bei der Dame angerufen und behauptet haben, dass sie eine Onlinebestellung freigeben müsse. Um die Zahlung zu verhindern müsse sie ihre PIN mitteilen. Der Unbekannte fragte auch nach Bargeld.
Gegen 12.30 Uhr habe ein weiterer angeblicher Bankmitarbeiter vor Ihrer Haustür im Bereich zwischen der Frechener Straße und der Hauptstraße geklingelt. Um Beschädigungen an der Bankkarte auszuschließen wollte er diese überprüfen, nahm sie mit und ging davon. Gegen 13.30 Uhr habe der Betrüger erneut vor der Tür der Seniorin gestanden und unter einem weiteren Vorwand nach Bargeld und Schmuck gefragt. Diese habe er ebenfalls mitgenommen und sei geflüchtet.
Die Geschädigte wurde misstrauisch und kontaktierte eine Angehörige wodurch der Betrug auffiel. Sie rief die Polizei.
Gegen 15 Uhr habe ein Mann bei einer weiteren Seniorin angerufen und behauptet, dass die Dame eine offene Rechnung nicht bezahlt habe. Im weiteren Verlauf habe er nach Schmuck gefragt. Gegen 15.30 Uhr sei ein etwa 170 bis 175 großer und etwa 30 Jahre alter Mann mit schwarzem kurzem Haar und Schnurrbart an dem Haus an der Stiftstraße erschienen. Er gab an ihre EC-Karte samt PIN mitnehmen zu müssen, nahm sie an sich und verschwand. Er habe zur Tatzeit ein blaues T-Shirt und eine blaue Jeanshose getragen.
Polizeikräfte nahmen in beiden Fällen die Sachverhalte auf und fertigten Strafanzeigen.
Die Polizei rät: Bleiben Sie skeptisch. Bankmitarbeiter fragen nie nach Ihren Zugangsdaten. Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder Bankkonten an Anrufer heraus. Rufen Sie gegebenenfalls selbstständig bei dem angegebenen Unternehmen an. Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer '110' über derartige Vorfälle. Das sollten Sie auch in dem Fall tun, wenn Sie einen Betrugsversuch selbst unterbunden haben.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Rhein-Erft-Kreis vom 05.05.2026 gegen 12:56 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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