Polizei-News Frankfurt a. M./Kassel/Fuldatall, 28.04.26: Staatsanwaltschaft Kassel und Bundespolizei Frankfurt: Folgemeldung zur PM von 14 Uhr
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Erstellt von Team Datenjournalismus
28.04.2026 21.20
Vier Tatverdächtige wegen gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel in Untersuchungshaft
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kassel vollstreckt die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main am heutigen Tag erforderliche strafprozessuale Maßnahmen.
Dabei wurden in Kassel und Fuldatal vier Untersuchungshaftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse in drei Objekten vollstreckt. Zudem wurde ein Arrestbeschluss in Höhe von 1.046.360,00 Euro vollzogen..
Die Maßnahmen richteten sich zum einen schwerpunktmäßig gegen Verdächtige, die gezielt illegal aufhältigen Personen Wohnraum zur Verfügung stellen und die Ausübung der Prostitution ohne erforderlichen Aufenthaltstitel ermöglichen sollen; zum anderen waren der Einschleusung von brasilianischen Staatsangehörigen verdächtige Personen von den Maßnahmen betroffen.
Im Zuge der Einsatzmaßnahme wurden ein deutscher und drei brasilianische Staatsangehörige im Alter von 32 - 56 Jahren festgenommen. Die Festgenommen wurden am heutigen Nachmittag einem Haftrichter des Amtsgerichts Kassel vorgeführt, welcher die Untersuchungshaft gegen diese anordnete.
Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen wurde unter anderem eine Immobilie und 17 Konten gepfändet. Weiterhin konnte Bargeld in einer Höhe von ca. 24.850 Euro beschlagnahmt werden.
Zudem stellten sie umfangreiche Beweismittel sicher, darunter Mobiltelefone, Tablets und weitere Speichermedien. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurden ferner 35 Personen angetroffen und vorläufig festgenommen, da gegen sie der anfänglicheVerdacht des unerlaubten Aufenthalts besteht. Die Bearbeitung dieser Verdachtsfälle hat das Polizeipräsidiums Nordhessen übernommen.
Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der aufgefundenen Beweismittel, dauern an.
Ein bedeutender Beitrag zur Erkenntnisgewinnung im Ermittlungsverfahren konnte durch internationalen polizeilichen Informationsaustausch und enger Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Hessen, dem Bundeskriminalamt sowie Europol erzielt werden.
Die Staatsanwaltschaft Kassel und die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main bedanken sich bei allen beteiligten Behörden für die hervorragende Zusammenarbeit.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung vom 28.04.2026 gegen 20:44 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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